Autor: Ducci (Seite 1 von 107)

Ups..we did it again

Wenn man vom Moped oder Pferd fällt soll man ja bekanntlich sofort wieder aufsteigen – sonst tut man es nie wieder. 
Ob dies für Kreuzfahrten auch zutrifft? Ich habe keine Ahnung, aber bald werde ich es wissen.
Und nein, diese Entscheidung war keine nach dem Motto: „Halt mal mein Bier….“ sondern echt mit Vorsatz. 
Die Umstände waren allerdings auch recht verführerisch. 
Genau über Annes Geburtstag zum Black-Friday-Preis auf einer Route die uns im Anschluss wohl Aufschluss über unseren Herbsturlaub geben wird. 
HÄ?
Ok, das muss ich wohl erklären.
Die Route geht von Mallorca über Barcelona, Marseille, Livorno und Civitavecchia zurück nach Mallorca. 
Von Livorno aus kann man nach Florenz, von Civitavecchia kann man nach Rom fahren.

Die Gegend um Barcelona und insbesondere Marseille hatten wir schon auf der Liste für Campingurlaub mit unserem Ducci. Aber auch Italien reizte uns immer mal wieder. 
So können wir uns mal in einer Woche einen Eindruck verschaffen, ob wir in diese Regionen mal mit unserem Ducci hinwollen.
Im Herbst hatten wir Paddeln am Lac de Sainte-Croix in die engere Wahl genommen, da würde eine Bummeltour in der Marseille-Region gut ins Konzept passen. 
Geburtstag in Rom – hat ja auch mal was und Urlaub schon im Januar hat erst recht was. 
Für uns ist Camping im Winter nichts.
Ducci ist Italiener und mag es im Winter auch lieber in seiner Halle, schön am Ladestrom. Wir sind zudem in keiner Weise für Wintercamping eingerichtet und haben das auch nicht vor. 
So passte das AIDA Angebot auf einer der kleineren AIDAs perfekt ins Urlaubsprogramm 2020. 
Mal sehen wie das wird…

 

Mavic Minni – Erstflug

Heute mal das schöne Wetter genutzt und den Erstflug mit der Mavic Minni absolviert. 

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Der Start bzw. dessen Vorbereitung ist einfacher als bei der Spark. Kein unbedingtes Einhalten der Einschaltreihenfolge, keine Probleme mit der W-LAN Verbindung zwischen Handy und Fernsteuerung.
Kabelverbindung zwischen Handy und Fernsteuerung herstellen, Fernsteuerung einschalten. Die DJI-Fly App startet automatisch. 
Copter einschalten und „fliegen“ drücken. 
Schon ist das Material einsatzbereit. 
Größtes Manko bis dato ist das die mittlerweile sehr geschätzte Litchi-App nicht mir der Mavic-Minni funktioniert. 
Ich hoffe sehr das das irgendwann geht. 
Ansonsten ist die App erstmal intuitiv zu bedienen. Der Copter reagiert schnell und ist sehr wendig. Sehr vergleichbar mit der Spark, die im direkten Vergleich mit der großen Mavic von mir schon als weitaus agiler empfunden wurde.  

Das Video und Bildmaterial hat der Copter im internen Speicher abgelegt, statt die SD-Karte zu nutzen. Allerdings hatte ich die auch nicht im Copter formatiert, was man wohl tun soll. Ok, holen wir nach.

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Mit den Bildern und dem Videomaterial bin ich sehr zufrieden. Auch die Anpassung der Mavic auf sich verändernde Lichtverhältnisse geht recht zügig. 

Ein sehr erfolgreicher Erstflug!

 

AIDAPrima Ostsee3: FAZIT

Das ich das Fazit erst heute schreibe, ist sicher gut. 
Hätte man mich kurz nach dem Anlegen gefragt ob ich jemals wieder ein Kreuzfahrtschiff betreten werden, hätte ich dies vehement verneint.
Das ist nun doch etwas anders, etwas differenzierter.
Aber von Vorn:

1. Reiseziel: 

Die Auswahl der Ostseetour war eine sehr gute Idee. In dieser gebündelten Form kommt man halt an diese Orte nicht so schnell, insbesondere nach Russland. Die Formalitäten sind bei einer Individualreise doch schon eine Herausforderung. 
Gelohnt hat sich das auf jeden Fall. Vor allem Stockholm und St. Petersburg waren herausragend, Tallin super und Helsinki halt auch dabei. 
Aber das ist schließlich Geschmackssache. 
Für einen „richtigen“ Besuch ist die Zeit natürlich zu kurz, aber um sich mal einen Eindruck zu verschaffen, eignet sich diese Kreuzfahrt hervorragend.
Fazit:   

2. Unterkunft:

Ja, ich habe extra nicht „Schiff“ geschrieben, die Schiffe sind unter Umständen sehr unterschiedlich, die Kabinen nicht unbedingt.
So sind die Kabinen beim neuesten Schiff, unserem Schiff und einigen kleineren so gut wie identisch. Baukastensystem halt. 
Und die Kabine war absolut in Ordnung. Nein, sogar sehr, sehr gut. 
Auf dem Bett, welches sowohl in Größe und Ausstattung absolut in Ordnung war, habe ich sehr gut geschlafen. 
In der Kabine gab es zudem ja noch einen Stuhl und eine Couch, beides absolut brauchbar und bequem. 
Die Unterhaltungseinheit mit TV und darin integriertem Schiffsnetz in dem allerlei an Infos allgemeiner, aber auch spezieller, kundenbezogener Art zu finden waren. Ob welcher Ausflug gebucht wurde und wo es wann los geht, bis zu den Füllständen der Restaurants, vom Shop bis zur Onlinevideothek, alles da. Bug-, Back- und Steuerbordkamera natürlich auch.
Ein tolles Bad mit Dusche und WC und ein begehbarer Kleiderschrank runden die Ausstattung der Kabine ab. 
Dazu der Balkon mit 2 Stühlen, Tisch und einer, bei Bedarf zu montierenden Hängematte. 
Mehr geht nicht. Prima, wir haben uns sehr wohlgefühlt.

Fazit:

3. das Schiff

Die AIDAPrima ist im Prinzip ein tolles Schiff. Mit allem ausgestattet was man sich wünschen kann und zudem damit was einem beim Wünschen nicht eingefallen ist. 
Bei manchen Sitzgelegenheiten denkt man sich zwar, ob der Designer dort auch einmal länger als 5 Minuten gesessen hat, aber ok, irgendwas ist halt immer. 
Das Problem ist die Größe. Mit 124100 GT ist die Prima fast doppel so groß wie die z.B. AIDAMar die ja im Prinzip die gleiche Tour gefahren ist, im Gegensatz zu uns aber nach Stockholm einfahren durfte.
Aber das ist eigetnlich auch alles noch in Ordnung.
Gestört hat mich,dass das Personal fast unmenschliche Arbeitszeiten hatte. Das sollte einfach nicht sein!

Fazit:

4. Die Belegung

Hier ist das Problem der ganzen Kreuzfahrt zu finden.
Zum einen die schiere Menge der Gäste. Zahlen zwischen 4500 und 5000 Gästen waren im Umlauf! 
Das ist meines Erachtens mindestens 30% mehr als dem Schiff gut tut. 
Nichts verläuft sich, alles ist immer randvoll. 
Gruselig!
Das kann AIDA beeinflussen, aber das zweite Problem, das min. 40% der Gäste wirklich unterste Schublade sind, leider nicht. 
Jeder der sagt: „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“ sollte einmal eine Kreuzfahrt mit so einem Schiff und diesen Gästen machen. 
Im Anschluss sollte der Gedanke gegessen sein. 
Ernsthaft, was da unterwegs war – wenn man es nicht erlebt hat, kann man es nicht verstehen. Und sich im Restaurant besaufen, weil der Tischwein umme war, ist dabei nicht einmal das Schlimmste. 
Grundlagen des normalen Benehmens – Fehlanzeige!
Richtig, richtig schlimm!

Fazit:

Eine Kreuzfahrt würde ich wieder machen, allerdings auf einem kleineren Schiff. 
Ob das Problem mit einer großen Anzahl Mitreisender dann auch so groß ist, oder nicht bliebe abzuwarten.

Kreuzfahrtschiffe fahren leider einige sehr spannende und zugleich kaum mit dem Wohnmobil zu erreichende Ziele an, die ich sehr gerne sehen würde. Grönland, Island z.B. werden in einer Reise angeboten. Sowas ist auf eigene Faust nicht zu machen. Da würde ich dann doch noch einmal gerne auf ein Schiffchen steigen!

Fazit über alles:  

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