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Tag10-12: Waren/ Müritz

Nach ca. 2h erreichten wir Waren/Müritz und stoppten erstmal bei einem Aldi um vor allem die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Der restliche Einkauf lässt sich ganz gut mit dem Rad erledigen, aber gerade die großen Wasser-Sixpacks holt man doch besser entspannt mit dem Auto.
Im Anschluss fuhren wir dann zum Campingplatz „Kamerun“.

Richtig toll ist die uns zugewiesene Parzelle nicht, stehen doch 3 Birken im Dreieck mitten drauf.

Parzelle mit Birken drauf – sieht schön aus, ist aber blöd!

Der Rest der Parzelle ist Unkraut und Dreck. Mit ein wenig Müll in der hinteren Ecke.
Aber was solls, sind ja nur 3 Übernachtungen.
Wir machten einige Radtouren zum Ort und drumherum und ich hätte nicht gedacht das es hier um die Binnenmüritz derart maritim zugeht.

Ein Hafen neben dem nächsten und Boote und Jachten fast aller Größe und Art.

Hafen in Waren

Sowas mag ich sehr! 🙂 
Der Ort selbst ist irgendwie wohl mehr auf Rentner zugeschnitten. Außer spazieren gehen darf man so ziemlich nix. Auch nicht radeln, was uns „freundliche“ Mitarbeiter der Stadt unmissverständlich mitteilten.
Nicht wirklich etwas für uns. Gut zu wissen.
Das Leben auf dem Wasser läuft dagegen deutlich flotter. Eine Parallelwelt, aber die beiden Gruppen haben, bis auf die Dampferrundfahrt, ja auch keinerlei Schnittpunkte.

Für uns ist das hier an Land eher nix, aber das Angebot hier den Bootsschein Binnen zu machen ist sehr gut und würde uns eventuell noch einmal dazu bewegen hier ein weiteres mal hinzufahren.
Allerdings nicht auf den derzeitigen Campingplatz, aber dazu gibt es ja noch einen Text.

Tag9: Touritag :Sanssouci

Kalt ist es geworden in Deutschland. Heute Morgen waren es gerade mal 13°C.
Ja, da haben wir die langen Sachen dann doch nicht komplett umsonst mitgenommen. Unserer nicht vorhandenen Motivation etwas zu tun kam das natürlich irgendwie entgegen.
Das wir heute zum Schloss und dem dazugehörigen Park radeln würden war nicht verhandelbar. Nur deswegen haben wir hier schließlich halt gemacht.
Aber wann es losgeht –  das war auf jeden Fall diskutabel.
Die bestellten Brötchen waren von mäßiger Qualität, aber mit dem entsprechenden Belag dennoch ganz lecker.
Leider war im Anschluss unser Waschhaus wegen Reinigung geschlossen – bis 11.45Uhr! 😉
Tja, die 30 Meter bis zum nächsten stellten eine derart hohe Hürde dar, das wir beschlossen den Mittagsschlaf vorzuziehen und uns noch etwas ins Bett zu verkrümeln.
Ohnehin war es für Außenaktivitäten viel zu kalt. Das würde gegen Mittag dann doch etwas besser aussehen.

Gegen 12 Uhr dann erst einmal duschen und abfahrtbereit machen.
Dann aber doch endlich rauf aufs Rad und los.
Wie schon gesagt ist der mit dem Rad zu befahrende Bereich des Parks sehr klein und in vielen Bereichen ist selbst das Mitführen des Rades schiebenderweise verboten.

Unsere Route hatten wir entsprechend herausgesucht, sie führte uns zunächst am Seeufer entlang und bog im letzten Moment erst in Richtung Park ab.

Um es vorweg zu sagen: Wer Dresden und Sanssouci besuchen will, sollte mit Sanssouci anfangen. Sonst ist die Enttäuschung sehr groß.
Der Schlosspark, sowie die Flächen neben den historischen Gebäuden waren derart ungepflegt, die  Gehölze nicht geschnitten und so weiter, daß es mein Gärtnerherz förmlich zerrissen hat.


Dadurch ist der Gesamteindruck den der Besucher bekommt nicht wirklich toll.


Auch wenn die Gebäude an sich schon imposant sind – soweit wir diese denn zu sehen bekamen wegen der Fahrradbeschränkung – ein „WOW“ – Gefühl will sich einfach nicht einstellen. Schade. Das kann Dresden auf jeden Fall besser!

So durchquerten und umrundeten wir den Schlosspark und fuhren dann doch den gleichen Weg wieder zurück, den wir gekommen waren, zu gut hatte uns dieser gefallen.

Ein Highlight war Sanssouci leider nicht, weder Schloss noch Platz, aber gesehen sollte man es eventuell dann doch einmal.
Morgen geht es dann weiter nach Waren/Müritz auf den Platz Kamerun.

Störtebeckers Reservisten…ähm Reiseplanung!

Was machen Piraten-Reservisten wenn der Chef ruft?
Hinfahren natürlich!
Und so natürlich auch „unsere“ Piraten aus Wismar. Störtie ruft und alle kommen.
„Ah, Moment, währ da nich noch wat? Wär dat nich dat Wekenenn, warr de Landratten komm?“

JA! DAS wäre es gewesen!
Aber wenn der Camper an sich etwas ist, dann flexibel!
Eine kleine Anpassung hier, eine Justage dort und schon geht das alles perfekt auf.
So perfekt das wir nun schon alles buchen konnten uns somit sicher da hin können wo wir auch hin wollen.
Nach den 2 Nächten auf dem „Königlichen“ geht es für 3 Nächte nach Waren auf dem Platz „Kamerun“ und dann ab nach Wismar, genauer Zierow, wo wir ab dem 02.07.19 gebucht haben.

Dort werden wir dann alles ausklingen lassen und die Drohne, die hier leider bis dato noch nicht zum Einsatz kam, fliegen lassen.
Am Samstag Abend werden wir dann die Rückreise antreten.

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