Kategorie: Ach, was weiß ich denn.. (Seite 1 von 23)

2020 das „runde Jahr“

Ein rundes, lustiges Datum und gleich zwei Jubiläen. 
Der Blog wird im September 10 Jahre alt und der olle Typ der ihn schreibt wird 50.
Damit ist auch klar, das die Wahrscheinlichkeit das der Blog 50 wird relativ klein ist. Aber hey, ich werde es versuchen!

Auf jeden Fall haben wir einiges an Urlaub geplant und zumindest den ersten Teil ja schon umgesetzt. 
Die einwöchige Kreuzfahrt im Januar war eine perfekte Ergänzung unserer Urlaubsplanung.
Das Camping endet normalerweise spätestens im Oktober, der erste nennenswerte Campingurlaub des neuen Jahrs startet frühestens im Mai.
Das sind, je nach zählweise zwischen 7 und 8 Monaten ohne Urlaub. 
Diese „Durststrecke“ zu unterbrechen ist eine Kreuzfahrt im Januar eine perfekte Gelegenheit. 

Wir werden das die nächsten Jahre auf jeden Fall weiter umsetzten wollen, so wollen wir im Januar 2021 um die Kanaren schippern. 

Im laufenden Jahr ist auch einiges auf dem Zettel: 
1. Kreuzfahrt Mittelmeer – erledigt!
2. Wismar – März, Kurzbesuch
3. Normandie – April, 1 Woche
4. Camargue – Mai, 1,5 Wochen
5. Wismar – Juli, 1 Woche
6. Lac de Saint Croix, Cote d’Azur – September 2 Wochen

Dazwischen dann jedes Wochenende was sich lohnt und wir die Lust verspüren, mal etwas anderes zu sehen. 
Ducci wartet in seiner Halle nur auf den ersten Einsatz!

Ja, das ist schon ein ganz nettes Programm, aber ernsthaft, was bleibt uns für den Fall das wir im Alter noch unser Sinne Herr sind? 
Erinnerungen! Im günstigsten Fall sind es Erinnerungen. 
Also gilt es diese zu schaffen. Jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag. 

Keiner kann uns sagen wie wir unser Alter verbringen werden. 
Wenn ich es mir aussuchen könnte, möchte ich mit meiner Frau steinalt werden, soviel gemeinsam sehen wie möglich und Hand in Hand abtreten. Aber da sind wir doch wohl noch nicht! 😉 

Also weiter geht es! Und klar ist: solange ich noch reisen kann, kann ich auch schreiben, nach wie vor, vor allem als eine Art Tagebuch für uns, Freunde und Familie. Natürlich sind alle anderen hier immer noch und weiterhin hochwillkommen.
Dann hoffen wir mal das der oft beschworenen Klimawandel uns hold ist und wir schon bald das erste Wochenende in Holland oder in der Eifel bei schönem Wetter verbringen können.

 

 

 

Erster Seetag

Wenig Schlaf am gestrigen Tag und der Einfluss von Hopfenblütentee bzw. Extrakten aus Kokos und Zuckerrohr hatten einen etwas verzögerten Start am heutigen Morgen zur Folge. Gegen 9 trieb uns der Kaffeedurst langsam Richtung Frühstück. Nach dem Frühstück legten wir dann auch einfach wieder hin. Warum auch nicht? Für Sport war es nun wirklich noch zu früh und die erste Veranstaltung die uns interessierte war erst um halb 11. Also noch ein wenig faul im Bett liegen und etwas lesen…

Die Uhr zeigte 11.25 als wir wieder aufwachten. Ups, da waren wir dann doch wohl nochmal eingenickt. Kann ja passieren. Nun aber schnell, rein in die Sportklamotten und ab zum Vortrag.

Wir waren wohl etwas zu sehr verwöhnt worden von den Vorträgen, die die Dame auf der Prima gehalten hatte, waren diese auch von sehr hoher Qualität. Das was die heutige Lektorin uns dann so präsentierte hatte im Vergleich eher Fastfood-Charakter. Ganz bis zu Ende folgten wir den Ausführungen nicht mehr und gingen zum Sport, um dem ausschweifende Leben ein Ende zu setzten.

Im Anschluss, nach erfolgreicher Körperpflege, ein wenig Ruhe. Der Kaffeedurst trieb uns dann gegen 16.00 Uhr in eines der Restaurants , die zum Kaffee und Kuchen geöffnet hatten. Allerdings hatten wir nicht mit dem Andrang gerechnet. Schnell war es schon recht voll, obwohl nicht ansatzweise vergleichbar mit den Zuständen auf der Prima im Herbst. Das Die Aida solch ein Kuchenbuffet auffährt war uns aber neu. Leider hatte das auch zur Folge, daß es nicht nur bei einer Tasse Kaffee blieb, sondern auch noch ein Stückchen Kuchen die Kalorienbilanz belastete.

Die Verführung lauert überall…

Ein wenig Lesen und Blog schreiben und ein frühes Abendessen vervollständigten den Tag. Morgen geht es ja auch früh los.

AIDA SOL Perlen des Mittelmeers

Um zwei in der Nacht aufzustehen ist nicht so schwer wie es sich anhört, anschließend wach zu bleiben dagegen schon. Aber der Flieger wartet nicht und den zu verpassen wäre schlecht. Also die Koffer geschnappt ab zum Düsseldorfer Flughafen wo, wenn alles geklappt hat mit der Online-Reservierung, ein Parkplatz auf uns wartet.

Viel Verkehr war nicht, war ja auch an einem Samstag um diese Zeit nicht zu erwarten, und so waren wir perfekt in der Zeit und der Parkplatz wartete tatsächlich auf uns. Der Skytrain hatte an diesem Morgen frei, dafür kam aber ohne Wartezeit ein Bus der uns zum Terminal brachte. Mal wieder zu früh, aber nicht sehr. Schon nach 15min begann langsam der Check-In und so ohne Gepäck wartet es sich doch schon sehr viel leichter.

Pünktlich um 6 Uhr hob der Flieger ab. Meine Sitzposition war allerdings gruselig. Die Bestuhlung war derart eng, daß ich tatsächlich nur in einer Position überhaupt auf den vorgesehenen Platz passte. Für die anvisierten zwei Stunden sollte das gehen, aber auf keinen Fall auch nur eine Minute länger. Kurz nach 8 setzte die Maschine auf dem Rollfeld des Flughafens von Palma de Mallorca auf. Überpünktlich.

Landung in Palma

Was nun folgte kann man wohl als Definition von reibungslos bezeichnen. Schon am Ausgang wartete der erste Aida Mitarbeiter der uns die Richtung wies. Am Gepäckband kamen die Koffer im Sekundentakt und weiter ging es Richtung Ausgang. So schlecht ein Schlauchartiges Design für Computerspiele ist, so toll ist das für Flughäfen. Man konnte praktisch nicht falsch laufen, der einzige Weg führte Richtung Ausgang. Dort wartete dann schon die nächste Aida Mitarbeiterin, die uns kleine Kärtchen für den Transferbus in die Hand drückte, der keine 20 Meter weiter schön wartete. Mit dem Moment, als wir den Bus bestiegen, hatten wir auch das Gepäck abgegeben, das wir dann später in unserer Kabine wiederfinden sollten. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Aida SOL, die im Industriehafen von Palma festgemacht hatte.

AIDA SOL im Industriehafen

Der Check-In ging wiederum fast ohne Wartezeit von statten, ganz anders als im Herbst in Kiel. Mit den Worten: „Willkommen an Bord, das Frühstück wartet schon auf Sie“ wurden wir an Bord begrüßt. Noch während des Frühstücks bekamen wir dann synchron eine SMS, das unsere Kabine nun fertig und somit bezugsbereit wäre.

Die Kabine ist leider im Ganzen etwas kleiner als auf der Prima. Das macht sich leider vor allem in der Größe des Badezimmer bemerkbar. Sowohl der Platz an der Toilette als auch in der Dusche ist für mich grenzwertig. Auf dem Klo klemmen meine Schultern zwischen Wand und Duschabtrennung fest und in der Dusche ist drehen kaum möglich, etwas aufzuheben schlichtweg reine Fantasie. Aber es wird schon gehen. Ansonsten ist die Ausstattung sehr ähnlich der Kabine auf der Prima. Die Betten sind wie auch auf der Prima sehr gut.

Kurz das Handgepäck in die Kabine gebracht und dann via Shuttlebus nach Palma, der zu Füßen der Kathedrale hielt. Wir nutzen das trockene und mäßig warme Wetter für einen Rundgang um die Kathedrale und den kleinen mediterranen Garten davor. Sehr schön, so beginnt der Urlaub dann schon am Anreistag. Nach 2 Stunden hatten wir aber genug und fuhren mit unserem Shuttle wieder zurück zum Schiff.

Nach einer guten Stunde Schlaf gingen wir früh zum Abendessen und ließen den Abend bei Bier und Cocktails ausklingen. Beim morgigen Seetag gib es ja keinen Grund früh aufzustehen.

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