TTArtisan 40mm F/2.8 Macro
Das zweite Objektiv das ich damals gekauft habe, weil ich a. kein Makro hatte und es b. nur knappe 120€ kostete, ist das TTArtisan 40mm F/2.8 Macro. Es ist ebenfalls recht schwer und vollkommen aus Metall. Und es ist natürlich ein manuelles Objektiv.
Der Campingplatz mit seiner üppigen Bepflanzung lud gerdezu ein mal mit einem Markoobjektiv bewaffnet über den Platz zu laufen. Gesagt, getan – hier sind einige der Resultate:

Einfach mal die Staubgefäße einer Blüte versucht. Mit Autofocus praktisch unmöglich.



Auch etwas, was ich in Deutschland leider kaum noch finde: in praktisch jeder Blüte krabbelte irgendein Insekt. Für die Makrofotografie natürlich ein Traum.

Solche Kerlchen sind für den Autofocus auch eine schwere Aufgabe. Manuell geht das deutlich besser.
Keine Ahnung, warum ich das nicht schon längst versucht habe, statt mich mit dem Autofocus und seinen Einstellungen herumzuärgern. Obwohl man das natürlich auch wissen sollte.

Auch bei einer Blüte genau den Teil zu treffen, den man eigentlich zeigen will gelingt mir zunehmend besser ohne Autofocus.

Freundlicherweise hat sie still gehalten. Zumindest kurz.

Die Qualität der Bilder hat mich ebenfalls echt überrascht. Ok, das Objektiv ist wirklich schwer, aber sonst?

Wieder eine Aufnahme die bei Verwendung des Autofocus purer Zufall wäre, zumindest bei mir.






Ein Blütenmeer auf diesem Campingplatz!

Ein Wildbienchen. Die mag ich sehr! Leider bei uns auch viel zu selten zu sehen.



Ameisen bei ihrer Arbeit: Die Herde der Blattläuse will gemolken werden! Leider kam ich kaum richtig ran an die Pflanze.


Da habe ich mich extrem gefreut, dass ich diese Schönheit entdeckt habe. Leider etwas zu weit weg, bzw. ich kam nicht näher ran.

Auch Verblühtes hat seinen Reiz. Zumindest für mich.


Besonders am Außenzaun gab es einiges zu fotografieren – zumindest wenn man dann heran kam.



Da liegt das Bienchen in der Blüte. War ja auch echt warm!






Wäre echt schön, wenn ich sowas in Deutschland auch mal wieder finden könnte…
So, und zum Schluss noch ein wenig Flora ohne Fauna:





