Camping Esterel
Nach einer unproblematischen Fahrt erreichten wir am frühen Nachmittag den Platz in Saint-Raphaël. Im Text der Webseite heißt es:
„Und wenn wahrer Luxus in Natur und Raum bestünde … Unser Camping- und Caravan-Platz ist im typischen Waldgebiet des Var gelegen, dem Esterel, und schmiegt sich zwischen provenzalische Pinien, die von Garrigue gesäumt sind. Zum Duft der Pinien und anderer mediterraner Essenzen gesellt sich das Lied der für die Provence so typischen Zikaden und vervollständigt das farbenfrohe Tableau. Verbringen Sie Ihren Urlaub in einem wahrhaften grünen Schatzkästchen wenige Minuten vom Meer entfernt in Agay-Saint-Raphaël zwischen Fréjus und Cannes.“
Und was soll ich sagen? Stimmt!
Mal einfach ein paar Bilder vom Platz, unserer Parzelle, anderen Parzellen und der Umgebung:











Ich war wirklich froh, dass wir diesmal einen wirklich schönen Platz erwischt hatten. Dazu ist drumherum nichts als Natur, was den Lärmpegel drastisch reduziert. Am Wochenende ist allerdings Party im vorderen Teil und das hört man leider auch an der Parzelle. Aber ok, das ist akzeptabel. Die Zikaden kann man allerdings nicht abschalten und die (wahrscheinlich) Zwergohreule macht ebenfalls was sie will. Die Zikaden waren teilweise richtig unangenehm laut, was man vor allem merkte, wenn der „Gesang“ dann mal verstummte. Aber wer Natur will, muss auch nehmen was er bekommt!
Direkt vor dem Eingang kann man zum Wandern oder zu Radtouren ins Esterel-Massiv aufbrechen oder bergab nach Agay, einem Stadtteil von Saint-Raphaël, zum Strand, der nach ca. 5 km erreicht ist.
Vom Strand aus hat man ebenfalls einen herrlichen Blick auf das Esterel-Masiv

In Agay gibt es dann auch Restaurants, Geschäfte und Boulangerien.





Die Gegend ist wirlich schön, allerdings sollte man entweder Wandern, Radfahren oder Wassersport betreiben wollen. Am Strand gammeln geht auch noch. Sonst ist dann eher wenig geboten – und das ist keine Kritik!
Für Radtouren sollte man auch eine gewisse Grundkontition mitbringen, auch als E-Bike Fahrer, denn fast alle Touren die z.B. über Komoot gelistet sind, sind über min. 20 Km und kräftigen Höhenunterschieden von bis zu 1000 Metern. Das ist nicht ohne.


