Willi´s Auftritt

Drohnenfliegen in Ostfriesland ist wie sehr häufig in Deutschland nicht ganz einfach. Die schönen Stellen sind verboten. 
Meistens Naturschutzgebiet. Das ist für mich auch völlig in Ordnung wenn es denn wirklich eines ist.
In Ostfriesland sind ganze Landstriche Naturschutzgebiet in denen intensive Landwirtschaft mit Schleppern, Mast etc. stattfindet.Das ist nun wirklich alles, aber kein Naturschutz. Vor allem die Störung der Gelege während der Brutzeit durch Drohnen ist ja immer ein Argument.

Was bitte ist an der Fläche Brutgebiet:

So sehen einige Flächen hinterm Deich aus. Und alles ist Naturschutzgebiet. Da dürfen bösen Drohnen nicht fliegen!

Laut App der Dt. Flugsicherung gibt es aber neben dem Campingplatz, auf einer Fläche auf der ein Spielplatz und ein Parkplatz angesiedelt ist, eine Möglichkeit mit Willi aufzusteigen.
Klein, ca. 50×100 Meter und natürlich nur wenn niemand dort ist. Das schränkte den verfügbaren Zeitraum neben der verfügbaren Fläche zusätzlich ein.

Aber letztendlich ist noch ein kurzer, netter Film daraus geworden, wenn auch mit praktisch null Bewegung.
Die „Deichschwalben“ kamen übrigens aktiv als Willi aufstieg und verschwanden wieder als Willi wieder landete. Ich interpretiere das Verhalten als Neugier.
Aggressiv waren sie zu keinem Zeitpunkt. Mir war trotzdem ein wenig mulmig zu mute, weshalb ich den Flug auf kurz hielt. Eine Kollision wollte ich auf jeden Fall vermeiden, aber die die Tierchen sind 10 Millionen mal bessere Piloten als ich. Daher hab ich mich einfach nicht groß bewegt und bin nur auf und abgestiegen.

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Willi will in Frankreich fliegen!

Wer die Ile de Ré kennt bzw. schon einmal was davon gesehen hat wird mir wohl zustimmen: Da gibt es was zu filmen vor allem aus der Luft! 

Generell ist das Fliegen mit Multicoptern in Frankreich ähnlich geregelt wie in Deutschland. ( https://de.france.fr/de/nuetzliche-tipps/nutzung-von-quadrocoptern-drohnen-frankreich )

Für Deutschland steht dem ambitionierten Drohenpiloten die App der Deutschen Flugsicherung zur Verfügung mit der man recht gut erkennen kann ob man nun legal fliegen kann oder nicht. 
In Deutschland gibt es da schon einige sehr seltsame Flugverbotszonen die einem wirklich nur noch ein Kopfschütteln herauslocken können.
In Frankreich sind die Regelungen wie gesagt ähnlich, die Flugverbotszonen aber zum Teil dynamisch, d.h. man sollte vor dem Aufsteigen schauen ob man dort nun auch wirklich an diesem Tage fliegen kann.
Eine App gibt es wohl nicht, aber einer Webseite: https://www.geoportail.gouv.fr/donnees/restrictions-pour-drones-de-loisir

Die Ile de Ré ist leider Einflugschneise für den Flughafen La Rochelle, so das schon für die halbe Insel Flugverbot herrscht. 
Der Rest ist zwar Teils auch reglementiert aber auf Flughöhen die nicht so interessant sind. Mehr als 50 Meter muss man für Aufnahmen nicht unbedingt machen. 
Schade ist natürlich das in den Städten absolutes Flugverbot herrscht. 
Könnte ich Französisch würde ich versuchen eine Genehmigung für Saint Martin de Ré für ganz früh morgens zu bekommen. Der Hafen und die umliegenden Gebäude abzufliegen wäre echt mega geil…
Naja, Willi wird auf jeden Fall tun was er kann um die Ile de Ré noch schöner aussehen zu lassen wie sie eh schon ist. 

Copterfliegen in Mecklenburg

Unseren Aufenthalt in Wismar nutzten wir natürlich auch um Willi eine Möglichkeit zu geben sich artgerecht zu bewegen. 
Leider ergab das Studium der Karte der deutschen Flugsicherung das praktisch die ganze Ostseeküste Naturschutzgebiet ist und damit absolutes Flugverbot herrscht.  Zwar nur ein schmaler Streifen, aber trotzdem blöd. 
Vor allem aber die Insel Poel ist für uns Copterpiloten verboten. Naturschutzgebiet komplett. Sehr schade.

Natürlich kommen einem Zweifel, ob das alles so richtig ist – von freilaufenden Hunden bis zu Campern ist alles erlaubt. Die Schaaren von Urlaubern dürfen da überall rumwieseln, die freilaufenden Hunde mit allem spielen was sie so finden…. aber eine Drohne in der Luft – das ist eben die ultimative Bedrohung der Natur!

Alles Lamentieren nützt wenig, Flugverbot ist Flugverbot. Zwar werde  ich versuchen für die Zukunft eine Genehmigung für Poel zu bekommen, aber das ist die Zukunft und die steht in den Sternen.
Im Übrigen sind Menschen die mit ihren Drohnen verbotenerweise anderen auf den Sack gehen, wie der Honk der auf dem vollen Campingplatz mitten im Feiertreiben seine Filmdrohne gestartet hat und so auf jeden Fall ohne Ende Aufnahmen von Menschen gemacht hat, keine Hilfe bei so einem Vorhaben!

Der erste Film ist von Gartengrundstück der Schwiegereltern in Wismar gemacht. ( Mit Zustimmung aller Nachbarn ) 

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Der zweite Film ist in der Gegend um Zierow entstanden. Da die ganze Küste Naturschutzgebiet ist, aber nur als sehr schmaler Streifen, habe ich die Zone genutzt die durch die Flugsicherung als ok befunden wurde.  
Auf dem Platz selbst wollte ich erst nicht filmen. Nach der Abreise am Sonntag wo sich der Platz praktisch vollständig leerte, habe ich aber doch Aufnahmen gemacht, da ringsherum weder Mensch noch Autokennzeichen zu sehen war.  Es ging mir um die „Rocket“ Perspektive unseres Campers.

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Den Copter zu steuern ist wirklich sehr einfach. Ihn zu beherrschen, insbesondere wenn dabei gute Filmaufnahmen herauskommen sollen, ist eine Herausforderung die nicht so leicht zu meistern ist. 
Eben „Easy to play, hard to master!“

Aber ich gebe mir Mühe die Möglichkeiten des Copters zu Nutzen, ohne verbotene Zonen zu befliegen und Meschen zu belästigen!