Fotografie

Die Qual der Wahl – oder was nehme ich wofür?

Ein Thema, was mich immer wieder beschäftigt ist die Zusammenstellung und Nutzung des Equipments für Foto und Film.
Selbstgemachtes Leid, denn für meine Zwecke reichte eine kleine, kompakte Kamera oder das Fotohandy wohl sicher aus.
Die heute erreichbaren Qualitäten kommen in der Onlinewelt ohnehin nicht wirklich zur Geltung.

Egal, das Zeug ist nun mal da und will genutzt werden. Oder es muss weg. Letzteres habe ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen: Alles was nicht brauchbar ist, geht weg!

Im Gegensatz zum Campingurlaub, wo Größe und Gewicht des Equipments eher eine untergeordnete Rolle spielen, ist bei einer Flugreise das Gepäck in Bezug auf Größe und Gewicht limitiert.
Die Drohne scheidet ohnehin aus, denn die ist meist verboten, bei allen Kreuzfahrten sowieso. (Ich habe da auch so eine Vermutung, warum das so ist…)

Was bleibt dann übrig:
Panasonic DC-FZ1000 II
Panasonic Lumix DC-FZ82
Osmo pocket
GoPro5
P30pro
Und dazu noch das Osmo Mobile Gimbal und das Gimbal für die GoPro. Das große Gimbal, das Ronin, scheidet ebenfalls wegen Größe und Gewicht aus.

Die GoPro ist von allen Kameras die schwächste und am schlechtesten zu bedienen. Es ist halt eine Action-Cam, die am Motorrad super funktionierte.
Aber gegen keine der Panasonics oder auch nur gegen das Handy, hat die Kamera den Hauch einer Chance.
Um ehrlich zu sein, ist die GoPro auch der heißeste Kandidat für die Geräterente.
Ok, die GoPro is raus! Manchmal muss man sich mal aktiv mit einem Thema beschäftigen um endlich mal eine Entscheidung zu treffen!

Der Weisheit: „Das besser Bild macht immer die Kamera, die man dabei hat“ folgend, hat das P30pro hat einen gewaltigen Vorteil gegenüber allen anderen Geräten: Ich hab es praktisch immer dabei!
Die Bildqualität ist sehr gut, die Videoqualität ebenso. Und mit alternativen Apps kann man da sogar noch einiges herausholen.
Der entscheidende Nachteil: Kein, bzw. kein nennenswerter Zoom.
Aber das P30pro ist und bleibt halt die Konstante bei jeder Auswahl.
Was ich allerdings diesmal mitschleppen werde ist das Osmo Mobile, also das Gimbal für´s Handy. Gleichzeitig ist es auch noch ein Stativ. Ich denke, die 900 Gramm werde ich mal riskieren.

Der Osmo Pocket ist eigentlich somit überflüssig. Videos machen kann ich mit dem Handy, aber einen Vorteil hat das Ding dann doch: es ist sehr, sehr klein. Mann kann es z.B. am Gurt vom Rucksack festmachen und filmen lassen, während man die Steuerung über das Handy machen kann – nicht muss!
Und mit unter 200 Gramm ist das Teil auch kaum eine Erwähnung wert.

Reicht das?
Könnte ich auf Zoom verzichten, könnte man die Frage 100% mit JA beantworten, aber sehr viele, sehr schöne Motive liegen oft nicht in unmittelbarer Nähe.
Die Anschaffung der DC-FZ82 mit ihren bis zu 1200mm Zoom habe ich auch tatsächlich nicht einen einzigen Tag bereut und die Kamera immer mitgeschleppt!
Dieses mal möchte ich aber die FZ1000II mitnehmen.
Sie ist zwar schwerer und hat „nur“ einen 400mm Zoom, aber einen deutlich größeren Sensor und eine bessere Bildqualität.
Zum Campen, bzw, generell wenn es mit dem Auto los geht, habe ich beide Kameras dabei. Für den Flug sind beide einfach zu viel. Zu viel Masse, zu viel Platz.
Ich bin gespannt, ob ich diese Entscheidung bereuen werde.
Allerdings wird sich zeigen, was mir wirklich wichtig ist!

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