Tag: 7. Februar 2020

Das Tourvideo

Richtig viel Material hatte ich diesmal nicht und das was ich hatte war nicht gut. 
In Barcelona konnte ich wegen des Rücken/Halses praktisch nicht filmen und auch auf der Busfahrt durch Rom war filmen nicht möglich. 
Naja, das bisschen, was brauchbar war, hab ich dann mal verarbeitet.

Barcelona, Gaudi pur

Wer Bacelona besucht kommt an Antonio Gaudí nicht vorbei und ich persönlich finde das auch gut so. 

Mit den Shuttlebus ging es in die Stadt zu einem Busrondell am „Word Trade Center“. Dort fuhr dann auch schon der Hop-On-Hop-Off Bus des von uns gewählten Unternehmens ab, aber leider auf der falschen Route. Die rote Route führte nicht zur Sagrada Família, wohl aber wieder zurück zum Busrondell, was gleichzeitig auch unser Abfahrt mit dem Shuttlebus bedeutete. Die grüne Route dagegen hatte keine Haltestelle am Busrondel, dafür aber am Aquarium, nur ein paar hundert Meter davon entfernt, die wir beschlossen zu Fuß zu gehen. 
Richtig gut ging es mir aber leider nicht. In der Früh hatte es mir – und das ist leider kein Witz – beim Abtrocknen im Hals ein „Klack“ gemacht mit unmittelbar einsetzendem Schmerz. Allerdings Einer von der beherrschbaren Art, noch. 
Die Tour war sehr interessant und die Sagrada Família der Hammer.

Einmal davor zu stehen und das Ding mit eigenen Augen zu sehen: Irre! Rein für zusammen 80€ war uns dann aber eher nicht der Sinn nach, vor allem weil der Schmerz immer heftiger und die Bewegungsmöglichkeit meines Halses immer weniger wurde. 
Also weiter mit dem Bus und an der Schnittstelle der beiden Routen in die andere Linie umgestiegen um dann bequem wieder zum Shuttlebus zu kommen. Dort wieder ein Beispiel der Architektur Gaudís.

Ich finde dieses Art des Bauens einfach toll. 
Gerne wäre ich noch in den Gaudí Park gegangen, aber da war mir dann wirklich nicht mehr nach. 
Inzwischen hatte ich mir dann schon eine Voltaren resinat 75mg eingeworfen – ohne ging es kaum noch und die hatte ich in weiser Voraussicht eingepackt. 
Sowas habe ich immer im Urlaub dabei, da meine Gräten manchmal Ärger machen. Das hat sich zwar durch eine morgendliche Stretchroutine und 4-6 mal Sport in der Woche deutlich reduziert, aber gerade ein fremdes Bett und Kopfkissen sind (offensichtlich) nicht zu unterschätzende Risikofaktoren. 
Dumm war vor allem nicht mein spezielles Nackenkissen mitzunehmen, zumal wir gute 8 kg Gepäck frei hatten. Und Platz sowieso. Passiert uns nicht wieder. 

Der Abend und vor allem die Nacht waren der absolute Horror. Ich konnte praktisch nicht liegen und schon gar nicht schlafen. 
Ein, zwei Stunden kamen dann zwar doch noch zusammen, aber ich hatte wirklich Angst vor der Rückreise und dem Flug der mich dann erwarten würde.

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