2020 das „runde Jahr“

Ein rundes, lustiges Datum und gleich zwei Jubiläen. 
Der Blog wird im September 10 Jahre alt und der olle Typ der ihn schreibt wird 50.
Damit ist auch klar, das die Wahrscheinlichkeit das der Blog 50 wird relativ klein ist. Aber hey, ich werde es versuchen!

Auf jeden Fall haben wir einiges an Urlaub geplant und zumindest den ersten Teil ja schon umgesetzt. 
Die einwöchige Kreuzfahrt im Januar war eine perfekte Ergänzung unserer Urlaubsplanung.
Das Camping endet normalerweise spätestens im Oktober, der erste nennenswerte Campingurlaub des neuen Jahrs startet frühestens im Mai.
Das sind, je nach zählweise zwischen 7 und 8 Monaten ohne Urlaub. 
Diese „Durststrecke“ zu unterbrechen ist eine Kreuzfahrt im Januar eine perfekte Gelegenheit. 

Wir werden das die nächsten Jahre auf jeden Fall weiter umsetzten wollen, so wollen wir im Januar 2021 um die Kanaren schippern. 

Im laufenden Jahr ist auch einiges auf dem Zettel: 
1. Kreuzfahrt Mittelmeer – erledigt!
2. Wismar – März, Kurzbesuch
3. Normandie – April, 1 Woche
4. Camargue – Mai, 1,5 Wochen
5. Wismar – Juli, 1 Woche
6. Lac de Saint Croix, Cote d’Azur – September 2 Wochen

Dazwischen dann jedes Wochenende was sich lohnt und wir die Lust verspüren, mal etwas anderes zu sehen. 
Ducci wartet in seiner Halle nur auf den ersten Einsatz!

Ja, das ist schon ein ganz nettes Programm, aber ernsthaft, was bleibt uns für den Fall das wir im Alter noch unser Sinne Herr sind? 
Erinnerungen! Im günstigsten Fall sind es Erinnerungen. 
Also gilt es diese zu schaffen. Jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag. 

Keiner kann uns sagen wie wir unser Alter verbringen werden. 
Wenn ich es mir aussuchen könnte, möchte ich mit meiner Frau steinalt werden, soviel gemeinsam sehen wie möglich und Hand in Hand abtreten. Aber da sind wir doch wohl noch nicht! 😉 

Also weiter geht es! Und klar ist: solange ich noch reisen kann, kann ich auch schreiben, nach wie vor, vor allem als eine Art Tagebuch für uns, Freunde und Familie. Natürlich sind alle anderen hier immer noch und weiterhin hochwillkommen.
Dann hoffen wir mal das der oft beschworenen Klimawandel uns hold ist und wir schon bald das erste Wochenende in Holland oder in der Eifel bei schönem Wetter verbringen können.

 

 

 

Das Tourvideo

Richtig viel Material hatte ich diesmal nicht und das was ich hatte war nicht gut. 
In Barcelona konnte ich wegen des Rücken/Halses praktisch nicht filmen und auch auf der Busfahrt durch Rom war filmen nicht möglich. 
Naja, das bisschen, was brauchbar war, hab ich dann mal verarbeitet.

Barcelona, Gaudi pur

Wer Bacelona besucht kommt an Antonio Gaudí nicht vorbei und ich persönlich finde das auch gut so. 

Mit den Shuttlebus ging es in die Stadt zu einem Busrondell am „Word Trade Center“. Dort fuhr dann auch schon der Hop-On-Hop-Off Bus des von uns gewählten Unternehmens ab, aber leider auf der falschen Route. Die rote Route führte nicht zur Sagrada Família, wohl aber wieder zurück zum Busrondell, was gleichzeitig auch unser Abfahrt mit dem Shuttlebus bedeutete. Die grüne Route dagegen hatte keine Haltestelle am Busrondel, dafür aber am Aquarium, nur ein paar hundert Meter davon entfernt, die wir beschlossen zu Fuß zu gehen. 
Richtig gut ging es mir aber leider nicht. In der Früh hatte es mir – und das ist leider kein Witz – beim Abtrocknen im Hals ein „Klack“ gemacht mit unmittelbar einsetzendem Schmerz. Allerdings Einer von der beherrschbaren Art, noch. 
Die Tour war sehr interessant und die Sagrada Família der Hammer.

Einmal davor zu stehen und das Ding mit eigenen Augen zu sehen: Irre! Rein für zusammen 80€ war uns dann aber eher nicht der Sinn nach, vor allem weil der Schmerz immer heftiger und die Bewegungsmöglichkeit meines Halses immer weniger wurde. 
Also weiter mit dem Bus und an der Schnittstelle der beiden Routen in die andere Linie umgestiegen um dann bequem wieder zum Shuttlebus zu kommen. Dort wieder ein Beispiel der Architektur Gaudís.

Ich finde dieses Art des Bauens einfach toll. 
Gerne wäre ich noch in den Gaudí Park gegangen, aber da war mir dann wirklich nicht mehr nach. 
Inzwischen hatte ich mir dann schon eine Voltaren resinat 75mg eingeworfen – ohne ging es kaum noch und die hatte ich in weiser Voraussicht eingepackt. 
Sowas habe ich immer im Urlaub dabei, da meine Gräten manchmal Ärger machen. Das hat sich zwar durch eine morgendliche Stretchroutine und 4-6 mal Sport in der Woche deutlich reduziert, aber gerade ein fremdes Bett und Kopfkissen sind (offensichtlich) nicht zu unterschätzende Risikofaktoren. 
Dumm war vor allem nicht mein spezielles Nackenkissen mitzunehmen, zumal wir gute 8 kg Gepäck frei hatten. Und Platz sowieso. Passiert uns nicht wieder. 

Der Abend und vor allem die Nacht waren der absolute Horror. Ich konnte praktisch nicht liegen und schon gar nicht schlafen. 
Ein, zwei Stunden kamen dann zwar doch noch zusammen, aber ich hatte wirklich Angst vor der Rückreise und dem Flug der mich dann erwarten würde.