Tag: 5. Juli 2019

Unser neuer „Ausbau“ in der Praxis…

Zunächst einmal sind wir begeistert, das dieser „Reißbrett“-Ausbau funktioniert – und zwar fast tadellos!

Das Ziel war es einen „Ausbau“ zu konstruieren, der schnell und ohne Werkzeug zu entfernen ist, somit als Ladung gilt und die Verwendung des Fahrzeugs als Transporter nicht einschränkt, da wir diese Funktion dringend benötigen. 
Zu Moped-Zeiten war das alles kein Problem, da das Bett sowieso nur temporär war. Leider auch die Ablagen, was zu viel Unordnung und Räumerei geführt hat. Das wollten wir ändern und das hat in großen Teilen auch auf Anhieb funktioniert!
Aber was hat nicht funktioniert oder musste geändert werden?

  1. Das (kurze) Längsbett ist tatsächlich doch zu kurz für mich. Knappe 1,80Meter reichen einfach nicht. Es fehlt nicht viel, aber es fehlt halt was. Somit mussten wir die Schlafplätze tauschen.
    Kein Beinbruch, aber umgekehrt wäre es komfortabler gewesen.
    Geschlafen haben wir aber hervorragend in unseren neuen Betten.
  2. Der Grill.
    Wir haben den Grill extra in die rechte Schublade gebaut. Einfach ausziehen und los geht’s! Gute Idee, aber dummerweise hatten wir den 20€ Kartuschenkocher dabei.
    Der hat uns, mit Pfanne und richtig Power, sehr gut versorgt.
    (1 Kartusche/Woche)
    Mit ´ner Eisenpfanne ist das Teil der Steakbräter Nr.1!
    Der große Grill macht nur Sinn, wenn wir irgendwo länger stehen und dann lohnt es sich auch die Beine ranzuschrauben!
    Das war also nix! Also raus damit und den Platz anders nutzen!
  3. Wir brauchen Rückrollkeile. Heißen die so? Keine Ahnung, aber sowas brauchen wir. Haben wir auch ,nur nicht dabei. Also einpacken in „Zeltkiste“!
  4. Eine Art Brause zu haben hat sich als nützlich erwiesen. Da wir im Prinzip nur auf Campingplätzen stehen und dann meist auch einen Wasseranschluss haben, bietet sich so ein Stück Gardena Schlauch mit Kupplung und Brause sehr an. Kaum Platz und viel Nutzen!
  5. Eine weitere Ebene in unserem Regal für Waschtaschen und mehr Haken zum Klamotten dran hängen
  6. Ein Regal auf dem Kühlschrank-Schrank damit Kaffeemaschine und Wasserkocher während der Fahrt gut untergebracht sind und stehen bleiben können
  7. Halterungen für Leinwand und Beamer
  8. Gut eine leere Kiste mitzunehmen, Schmutzwäsche hat einen Platz und fliegt nicht rum!
  9. Ein leerer Korb für leere Pfandflaschen ist sehr gut! Beibehalten!
  10. Unser „Wasserturm“ hat sich bewährt. Der muss nun noch „Schön“ gemacht werden. Eventuell kann man noch einen Auszug für den Kocher einbauen! Quer, damit man ihn auch bei geschlossener Tür bedienen kann!
    Generell muss das Teil beweglich bleiben!
    Eine Idee der „Verkleidung“ von Konstruktionen mittels Aluprofilen ist, einfach ein Holz in der Dicke der Nut einzubauen. Dies wird beim Bau eingeschoben.

Die Konstruktion des Ausbaus im Video… 😉

Wismar, oder alles hat ein Ende..

Auch der schönste Urlaub hat ein Ende. Das muss man wohl akzeptieren wenn einem die Lottofee die 30 Millionen immer noch eisern verwehrt.
In unserem Fall sollte der Urlaub in Wismar enden. Familie und Freunde besuchen und dann Heim fahren.

Wie geschrieben mussten wir den Zeitplan etwas straffen und früher nach Wismar fahren als ursprünglich geplant. 
Im Nachhinein war das sogar die perfekte Lösung. Das Wetter, was uns all die Tage mit Sonne und Wärme verwöhnt hat, hatte nun merklich nachgelassen und von schwitzen war plötzlich keine Rede mehr.
Eher von frieren. 
Trotzdem waren die letzten beiden Tage noch einigermaßen sonnig aber durch den sehr starken Wind sehr kalt. 
Die Tage mit Freunden und Familie gingen schnell vorbei und da das Wetter nicht weiter mitspielen wollte, beschlossen wir schon gestern Abend den Heimweg anzutreten.
Im Nachhinein eine gute Entscheidung, wäre doch am Wochenende von Freitag bis Montag Morgen ein Teil der A1 gesperrt worden.

Mit einer kleinen Vollsperrung mussten wir aber auch so klarkommen.  Trotzdem waren wir kurz nach 0.00 zu Hause. 

Ein sehr schöner Urlaub mit tollem Wetter. Schreit nach Wiederholung 😉

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