Monat: Juni 2019 (Seite 1 von 5)

Tag9: Touritag :Sanssouci

Kalt ist es geworden in Deutschland. Heute Morgen waren es gerade mal 13°C.
Ja, da haben wir die langen Sachen dann doch nicht komplett umsonst mitgenommen. Unserer nicht vorhandenen Motivation etwas zu tun kam das natürlich irgendwie entgegen.
Das wir heute zum Schloss und dem dazugehörigen Park radeln würden war nicht verhandelbar. Nur deswegen haben wir hier schließlich halt gemacht.
Aber wann es losgeht –  das war auf jeden Fall diskutabel.
Die bestellten Brötchen waren von mäßiger Qualität, aber mit dem entsprechenden Belag dennoch ganz lecker.
Leider war im Anschluss unser Waschhaus wegen Reinigung geschlossen – bis 11.45Uhr! 😉
Tja, die 30 Meter bis zum nächsten stellten eine derart hohe Hürde dar, das wir beschlossen den Mittagsschlaf vorzuziehen und uns noch etwas ins Bett zu verkrümeln.
Ohnehin war es für Außenaktivitäten viel zu kalt. Das würde gegen Mittag dann doch etwas besser aussehen.

Gegen 12 Uhr dann erst einmal duschen und abfahrtbereit machen.
Dann aber doch endlich rauf aufs Rad und los.
Wie schon gesagt ist der mit dem Rad zu befahrende Bereich des Parks sehr klein und in vielen Bereichen ist selbst das Mitführen des Rades schiebenderweise verboten.

Unsere Route hatten wir entsprechend herausgesucht, sie führte uns zunächst am Seeufer entlang und bog im letzten Moment erst in Richtung Park ab.

Um es vorweg zu sagen: Wer Dresden und Sanssouci besuchen will, sollte mit Sanssouci anfangen. Sonst ist die Enttäuschung sehr groß.
Der Schlosspark, sowie die Flächen neben den historischen Gebäuden waren derart ungepflegt, die  Gehölze nicht geschnitten und so weiter, daß es mein Gärtnerherz förmlich zerrissen hat.


Dadurch ist der Gesamteindruck den der Besucher bekommt nicht wirklich toll.


Auch wenn die Gebäude an sich schon imposant sind – soweit wir diese denn zu sehen bekamen wegen der Fahrradbeschränkung – ein „WOW“ – Gefühl will sich einfach nicht einstellen. Schade. Das kann Dresden auf jeden Fall besser!

So durchquerten und umrundeten wir den Schlosspark und fuhren dann doch den gleichen Weg wieder zurück, den wir gekommen waren, zu gut hatte uns dieser gefallen.

Ein Highlight war Sanssouci leider nicht, weder Schloss noch Platz, aber gesehen sollte man es eventuell dann doch einmal.
Morgen geht es dann weiter nach Waren/Müritz auf den Platz Kamerun.

Störtebeckers Reservisten…ähm Reiseplanung!

Was machen Piraten-Reservisten wenn der Chef ruft?
Hinfahren natürlich!
Und so natürlich auch „unsere“ Piraten aus Wismar. Störtie ruft und alle kommen.
„Ah, Moment, währ da nich noch wat? Wär dat nich dat Wekenenn, warr de Landratten komm?“

JA! DAS wäre es gewesen!
Aber wenn der Camper an sich etwas ist, dann flexibel!
Eine kleine Anpassung hier, eine Justage dort und schon geht das alles perfekt auf.
So perfekt das wir nun schon alles buchen konnten uns somit sicher da hin können wo wir auch hin wollen.
Nach den 2 Nächten auf dem „Königlichen“ geht es für 3 Nächte nach Waren auf dem Platz „Kamerun“ und dann ab nach Wismar, genauer Zierow, wo wir ab dem 02.07.19 gebucht haben.

Dort werden wir dann alles ausklingen lassen und die Drohne, die hier leider bis dato noch nicht zum Einsatz kam, fliegen lassen.
Am Samstag Abend werden wir dann die Rückreise antreten.

Spreewald Camping am Schloss

Der Platz liegt hinter dem Schlosspark des Schlosses Lübbenau direkt am Wasser.
Praktischer Weise kann man Kajaks und Kanus am Platz mieten, die Preise dafür sind moderat, die Abwicklung professionell und sehr gut organisiert.
Der Platz ist sehr gepflegt. Ständig wuseln Mitarbeiter herum und halten alles in Schuss.
Die Parzellen sind großzügig bis riesig und mit 6 Ampere ausgestattet. Auf Anfrage und Abrechnung kann auch 16 Ampere gebucht werden.
Sanitär ist großartig, das Beste was wir bis dato auf einem Platz hatten PUNKT.

Das Personal ist ( mit Ausnahmen ) sehr kompetent und freundlich. Die Abwicklung ist professionell.
Ein kleiner Kiosk vor Ort ist vor allem für Frühstück für Camper ausgelegt, die mit dem Boot reisen. Er ist von 8-10 Uhr geöffnet.
Ein Restaurant oder ein nennenswerter Laden fehlen dagegen völlig, dafür gibt es einen Grillfleisch- und Wurstautomat der örtlichen Fleischerei. Wir haben einiges getestet und alles war gut.

Zum shoppen ist in 600 Metern in der Stadt ein Laden der bei regulären Preisen auch Sonntags geöffnet ist und alles hat.

Lage:
Austattung:
Sanitär:
Verwaltung, etc.:

Fazit:

Ein toller Platz! Jederzeit wieder!

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