Monat: März 2018

Weiter geht´s mit dem Bettenbau…

Samstag, schönes Wetter, zumindest optisch. Zu richtig schönem Wetter fehlen sicherlich noch 15°C – dann kämen immerhin schon 20°C zusammen.

Die Herausforderung ist, neben der eigentlichen Konstruktion der Schlafstätte, diese so zusammenzubasteln, das sie leicht und schnell ausgebaut und in Garage oder Keller verstaut ist bzw. ebenso schnell im Auto angebracht ist.

Ich hatte lange Zeit so eine wage Idee wie ich das umsetzen wollte, aber alles stöbern im Baumarkt na bestimmten Beschlägen hatte keinen Erfolg. Durch Zufall bin ich bei Pinterest dann über diesen Beschlag gestolpert, ziemlich genau was ich gesucht hatte:

Zu bestellen bei Amazon. OK, gesagt, getan.

Nun musste nur eine „Brücke“ aus drei Holzbalken zusammengeschraubt werden und dann diese mit Hilfe der Verbinder und Zwischenbalken mit der im Fahrzeug verschraubten Seite verbunden werden. Dann Lattenrost drauf und fertig ist das Bett. Der Rahmen war schnell zusammengebastelt,provisorisch, nur mit einer Schraube fixiert. Ursprünglich weil wir das Ganze noch verleimen wollen und natürlich den Holzleim zu Hause vergessen hatten. Es zeigte sich allerdings das manchmal ein Provisorium ganz nützlich ist….

Die Zwischenbalken abzulängen war auch schnell erledigt. Beschläge dran und ausprobieren ob Plan und Realität zur Deckung zu bringen waren.

Super , alles passte beim ersten Versuch. 

Auch das Lattenrost passt perfekt.  Dummerweise ist die Konstruktion zu hoch geworden. Der massive Balken der oberhalb des Radkastens verläuft ist einfach zu groß.  Mit aufgelegter Matratze bleibt kaum noch Platz nach oben, zuwenig für mich auf jeden Fall. 

Und schon hat sich das provisorische zusammenbauen bezahlt gemacht. Kurz auseinanderbauen, Schrauben raus und einkürzen.
Die Auflage auf der „festen“ Seite ein wenig umgebaut und den Radkasten ausgespart. Schon sind mehr als 10 cm gewonnen. Vergleicht man die Bilder sieht man den Unterschied deutlich.

Nun funktioniert alles und ist ratzefatz ein oder ausgebaut. Bei nächster Gelegenheit wird dann alles ordentlich verleimt, geschliffen und lackiert. Die am Fahrzeug verschraubte Konstruktion kommt auch noch mal raus und wir ebenfalls überarbeitet. Die restliche Fahrzeugfläche wird dann noch gedämmt und mit Streckfilz überzogen.

 

 

 

Endlich mal Zeit UND Wetter….

Die Übereck-Bett-Konstruktion lässt ja seit Ende 2017 auf sich warten. 
Das das Konzept gut ist haben wir ja schon im alten Ducci gesehen 
http://ductrail.de/?m=201208  )  und nun, wo der Platz für die Mopeds  nicht mehr freigehalten werden muss drängt sich diese Lösung geradezu auf.

Auch mit Auszügen lässt sich der Raum unter den Doppelbett nicht richtig nutzen und diese müssen recht fest eingebaut werden um der Belastung auch stand zu halten – Etwas was dem Transportgedanken massiv widerspricht!

Eine Umschlüsselung zum Wohnmobil kommt für uns nicht in Frage. Zum einem benötige ich den LKW zu Transportzwecken und zum anderen möchte ich zum verrecken keine Küche im Auto. Für eine WOMO-Zulassung aber Pflicht. 
Im Übrigen ein lustiger Fakt. Ein Wohnmobil oder Wohnwagen ohne Küche ist kein Wohnwagen/Wohnmobil. Eine Toilette muss aber nicht sein!
Für mich wieder ein Zeichen das Vollpfosten am grünen Tisch sowas festlegen. Jeder Camper hat lieber ein eigenes Klo, vor allem bei schlechtem Wetter oder miesem Platz als ne Küche. Essen kann man überall einigermaßen – im Zweifel ne belegtes Brot oder was aus der Mircowelle, aber nix geht über ein EIGENES KLO!

Naja, die Grundkonstruktion war ja schon vorhanden. ( http://ductrail.de/?m=201710 ) und nun ging es an die Anpassung des Ikea-Lattenrostes auf Ducci-Breite.
Das versetzen der Streben war überhaupt kein Problem, sogar die Originalschrauben sind in Verwendung. Die Länge ist so gewählt das es gut einzubauen ist und am hinteren Anschlag, wo sich das Blech nach innen verjüngt, glatt anliegt. 

 

Das Lattenrost liegt auf beiden Seiten auf der Rahmenkonstruktion auf. Zusätzlich liegt es links und rechts auf dem schon bekannten Ikea-Mittelbalken auf der vorn und hinten eingehangen wird. 
Nun kommt noch eine mittlere Stütze darunter die gleichzeitig die hintere Seite des zweiten Bettes bildet und durch eine 90° Verschraubung mit einem zweiten Panel das Fußende des Bettes.

Ich denke durch Bilder wird das dann deutlicher….wenn es eingebaut ist!

Immernoch ist das Ganze in ein paar Minuten auszubauen. Die Grundkonstruktion hängt nur an den 4 Zurrpunkten und steht auf dem Fahrzeugboden. 
Fest eingebaut wird nur der Schrank hinter dem Fahrersitz, der als Stauraum und zugleich als Bettkopfende dient. 

Aber dazu später mehr…

 

 

In den Startlöchern…..

stehen wir und warten das dieser miese Winter endlich von dannen zieht. 
Das neue Bett und der neue Schrank müssen gebaut werden und wenn möglich bis Vatertag fertig sein. 
Wie jedes Jahr geht es nach Wismar über diese Tage und wir hoffen auf ähnlich tolles Wetter wie letztes und vorletztes Jahr.

Wir sind optimistisch!

Mit etwas Glück gibt es morgen schon Neues!

 

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