Monat: November 2017

Phantechnikum

Das Phantechnikum hatten wir schon länger auf dem Zettel, aber das Wetter war bis dato einfach noch zu gut um in ein Museum zu gehen. 
Am Sonntag war es dann so weit. Der Wind blies fast unverändert heftig und wir wollten ja nicht den ganzen Tag in der Bude sitzen. 
Ab zum Phantechnikum am ehemaligen „Russenberg“, heute unter „Lübsche Burg“ zu finden. In einem Mischgebiet findet sich neben Wohnhäusern auch das Phantechnikum direkt an der Straße. 

Schon im Eingang findet sich ein Hochrad zum ausprobieren. Das es wohl viele Unfälle, vor allem mit Todesfolge, bei diesem Gerät gab lässt sich nachvollziehen.

Weiter ging es dann mit Schiffsmotoren.

und Zubehör:

Vor allem die Anschnitte der Motoren und die beweglichen Teile waren sehr schön anzusehen.

Weiter gings in die Abteilung „LUFT“.

Neben schönen Exponaten auch einige Sachen zum ausprobieren. 

Hier das Ganze mal in Aktion:

Zu den Elementen 

Generell fand ich besonders toll das vieles zum Ausprobieren vorhanden war. Leider funktionierten einige Sachen nicht, was mich zunehmend störte, da ich vor allem dieses Ausprobieren als besonders gut und ein wenig auch als Alleinstellungsmerkmal für das Phantechnikum empfand.
Dem sollten die verantwortlichen auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit widmen!

Alles in Allem aber ein schöner Besuch der sein Geld wert war. 

 

 

Den letzten Urlaubstag an einem Montag zu verbraten….

drängt sich geradezu auf wenn Dienstag und Mittwoch Feiertage sind.
Dank Herrn Luther ist dies dieses Jahr der Fall und wir genossen eine Reihe an freien Tagen mal wieder in der schönen Hansestadt Wismar.
Für diesen Besuch wählten wir nicht den Campingplatz sondern die schönen und preiswerten Ferienwohnungen des Hotels „Alter Hafen“ in Wismar.
Dort gibt es einfache aber günstige Ferienwohnungen mit Frühstück, neue, sehr schöne und moderne Ferienwohnungen ohne Frühstück und natürlich Hotelzimmer.
Wir wählen, wenn sie nicht schon ausgebucht sind, immer die Wohnungen im neuen Zollhaus – einfach, aber mit einem wirklich guten Frühstücksbuffet für 59€/Nacht bei Belegung mit 2 Personen.
Ich sollte eigentlich wirklich aufhören das Hotel immer zu erwähnen. Mittlerweile ist es schwer etwas freies zu bekommen, aber die Lage direkt neben dem Wassertor und somit praktisch zwischen Eingang zur Wismarer Altstadt und dem alten Hafen ist einfach nur genial. 
Das Sturmtief „Herwart“ begleitete uns schon auf der Hinfahrt am frühen Samstag morgen und gewann in Laufe des Tages an Kraft. 

Die erste Nacht war entsprechend stürmisch aber gut und das Wetter eigentlich ganz gut. Windig halt, aber vorwiegend trocken. 
Vorwiegend heißt: nicht immer trocken – oder auch: in 30 Sekunden nass bis auf die Unterhose.
Im Video kann man sehen wie schnell das gehen kann. Mal eben raus, Sturm filmen. Dann kam die Regen/Hagelfront in irrwitzigem Tempo auf uns zu und schaffte es uns komplett zu durchnässen bevor wir wieder die rettende Wohnung erreichen konnten, obwohl wir praktisch davor standen…

Die Wellen sehen zwar im Vergleich zur Nordsee harmlos aus, aber wenn man bedenkt, das wir 
a. an der Ostsee waren
b. in einer geschützten Bucht am Ende im Hafenbecken standen
c. der Wind von West kam, also nicht auflandig, sondern seitwärts
d. die Schiffchen im Hafen normalerweise 1 Meter tiefer liegen….

ist das schon echt heftig. Laut Internet war es in Böen Windstärke 11.

 

© 2019 Ductrail

Theme von Anders NorénHoch ↑