Monat: September 2015 (Seite 1 von 6)

Fazit Kroatien 15

Vorbei ist er der Urlaub 2015.

Alle Urlaubstage sind weg und nun ist es Zeit mal kritisch nachzudenken wie was denn so war.

  1. Urlaubsziel Kroatien

Kroatien ist auf jeden Fall zu empfehlen, allerdings nicht „weil es so billig ist“ was der Grund für min 60% der Camper dort ist.
Zum einen sind die ganz billigen Zeiten eh vorbei und zum anderen ist Kroatien vor allem eines: ein wunderschönes Land!

Viele die wir getroffen haben sagen das es je südlicher desto schöner wird. Das werden wir sicher nochmal herausfinden, war das auf jeden Fall nicht der letzte Besuch in Kroatien.

Istrien und vor allem auch die Inseln Krk und Cres sind ein Paradies für Motorradfahrer, was an der steigenden Zahl der Bikes auch gut zu erkennen war.  Machen! Auf jeden Fall!

2. Camper und Konzept

Unser neuer Ducci ist ein Traum. Die Betten sind wunderbar und man schläft so gut wie zu Hause oder besser!

Die fehlenden Ausbauten haben uns nicht sehr beeinträchtigt, aber es hat sich herausgestellt, das folgende Ausbauten unabdingbar sind:

  1. Drehsitze müssen sein!
  2. Außensteckdose muss sein!
  3. Markise muss sein!

Alles andere ist neben den vorhandene Dingen nur noch eine Steigerung des Luxus!

Das Konzept Urlaub mit Camper und Mopeds hat sich wieder einmal bewährt. Im Gegensatz zu vielen Nachbarn haben wir was von der/den Inseln gesehen. Alle „wir warn heute in/auf/am XXXXX, das war so schön“ konnten wir mit einem „kennen wir schon“ Lächeln toppen. Nix geht über die Bikes!

Trotzdem werde wir nächstes Jahr mal eine Womotour machen ohne Mopeds wo wir halt fast jeden Tag weiter reisen werden und so sehr große Gebiete erkunden können, in dem Fall die Normandie und Bretange.
Finden wir dort gute Basiscamps würde sich dann ein Mopedurlaub wieder anbieten!

Also alles in allem ein sehr gelungener und schöner Urlaub, unsere Entscheidungen bezüglich unserer Fahrzeuge war treffend und der Weg ist genau richtig!

Bis Bald!

 

Multimedia!

Ich hatte ja versprochen die angesprochenen Videos noch nachzureichen und habe dann auch noch ein „paar“ Bilder angehängt.

Zuerst das Video von der Überfahrt Krk-Cres. Leider war das zweite Video nicht zu gebrauchen, so das es etwas kürzer geworden ist:

Und dann das Video vom Wasserball. Die ganz krassen Schreie vom Trainer sind natürlich nicht drauf. Naja passiert eben.

Und zum Schluss noch die Gallerie:

 

 

 

Grenzkontrollen? Ganz großes Kino!

Als ich am Sonntag in der N-TV App die Meldung las das Deutschland Grenzkontrollen eingeführt hat, schwante mir Übles. Aber was sollte man nun machen, sofort packen und über Nacht fahren? Das wäre zu heftig.
Also sehen das wir morgen zumindest zeitig los kommen.
Vor 6 kommen wir nicht raus, vor 6 sehen wir im Prinzip auch nix weil es eben noch dunkel ist.

Also Wecker um auf kurz vor 6 und dann los!

Montag morgen wurde ich gegen 5 wach. Und ich war wach! Richtig wach! Also die Frau wecken, die war dann auch wach – theoretisch!

Ein Blick auf den Regenradar zeigte uns das pünktlich zur Abreise Regen, der gegen 6 Uhr einsetzen sollte. Also ein wenig Gas geben beim Zusammenpacken.
Das Problem bei unserem Setup ist, so genial wir das auch finden, das man natürlich erstmal alles innen abbauen und verstauen, sowie die Kisten alle raus stellen muss bevor man die Motorräder einladen und weiter kann.  Auch die Matratzen müssen temporär raus. Bei Regen in der Tat ein Problem was sich allerdings mit der Installation der Markise erledigen wird.

Also alles raus! Lattenroste hochklappen und verzurren, Rampe dran und das erste Moped rein. Verzurren, fertig!
Gleiches mit dem Zweiten und dann die Lücken mit Kisten, Campingkrempel und Matratzen auffüllen.

Nach nur etwas mehr als einer Stunde waren wir fertig mit packen und konnten los. Kaum das Platzgelände verlassen tropfte das erste Wasser aus den Wolken. Egal, wir hatten es geschafft!

Die Strecke in Kroatien war erwartungsgemäß problemlos zu befahren, dann das tolle Stück in Slowenien, das es trotz EU-Milliarden nicht schafft Ihre Autobahn endlich bis zu der kroatischen Grenze fertig zu bauen. Nicht schön.

Auf der Autobahn angekommen lief die Rückreise dann doch recht problemlos bis vor Salzburg.  Bei Hallein war Schluss mit fahren, Stau dank Grenzkontrolle! Und nur zur Info: Von Hallein bis zum „Kontrollpunkt“ in Deutschland der erst bei Piding ist, also ein gutes Stück hinter der eigentlichen Grenze, sind es lockere 22,5 Km, nicht die im Radio immer erwähnten 5!

Vollkommener Stillstand, kurze Fahreinlagen, Stillstand, zusammen etwas mehr als 3 Stunden Stau!

Dann noch nen umgefallener Laster auf der A8 Richtung München mit ca. 1,5h Stau, die wir aber über Rosenheim umfahren konnten, obwohl das auch alles mehr als voll war.

Danach gings dann und wir kamen tatsächlich noch am 14.09 zu Haus an. Zwar nur um 5 Minuten, aber das ist ja egal!.

Nach ungefähr 16h waren wir endlich zu Hause.

 

 

 

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