Monat: Juli 2015

Alles Neu macht der …

Juli!

Da sind die die Neuen:

KTM Duke 390 und Suzuki VStrom100 ABS! Leider geil!

20150718_093932 (Medium) 20150718_093942 (Medium) 20150718_094006 (Medium)

Das Ganze im Rahmen einer schönen Voreifeltour mit schönen Bildern praktisch überall! z.b. das:

20150718_101059 (Medium)

BOGOF – nö! –BOGToF

Wer kennt die Aktion nicht, BOGOF – Buy one get one free? Kauf Eines bekommt das Zweite umsonst! – im Prinzip nicht schlecht, aber geht das auch besser?

Ja, es geht besser!

Aber fangen wir doch einfach mal ganz vorne an.

Wohni zu kaufen war eine Entscheidung um zu überprüfen ob ein Wohnwagen unseren Geschmack treffen würde.
Bis dato war es Ducci als kleines Wohnmobil mit dem wir unterwegs waren und die Mopeds auf dem Anhänger. Aber die Mopeds würden auch in Ducci passen und ein Wohnwagen hintendran –warum nicht?

Fleißig sparen gehört immer dazu wenn mal was Großes kaufen will, das hat mir meine Mutter schon beigebracht. Und das taten wir auch über einige Jahre.
Aber die große Entscheidung zu treffen fiel schwer und mit einem kleinen gebrauchten Wohnwagen könnten wir alles austesten ohne zu viel Geld zu investieren.

Camping ist sehr individuell, was dem einen schmeckt muss der nächste noch lange nicht mögen. Das ist im Übrigen wohl auch der Grund fürs Campen – neben einer gewissen Naturverbundenheit – kann jeder mit seiner Konfiguration glücklich werden.

Ein Wohnwagen auf einem Campingplatz ist etwas Wunderbares. Irgendwie fast wie ein kleines Haus. Je nach Größe des Wohnwagens kann man das „fast“ auch streichen.

Aber einen Wohnwagen am Auto in den Urlaubsort ziehen? Das grenzt schon an Quälerei!
Und keiner der Wohnwagencamper, die ernsthaft auf meine Frage „Wie war denn die Fahrt?“ geantwortet haben, antwortete mit „ Schön“ oder „toll“.
„Scheisse“ war eigentlich die meistgewählte Antwort. Es macht keinen Spaß mit einem Wohnwagen zu fahren! Punkt, Ende, Aus!

Uns leider auch nicht. Und daher haben wir uns entschieden den kleinen Ducci gegen einen Großen auszutauschen. Einen Meter länger und Stehhöhe bieten alles was wir haben wollen. Motorradtransport ohne Anhänger, schnelles Fahren – alles so wie wir es haben wollten.

So bestellten wir unseren neuen Ducci und fuhren mit unserem alten Gespann in den Urlaub.
Dort beschlossen wir an der Konfiguration der Motorräder zu schrauben.

Statt der KLX250 muss war stärkeres her, mehr Durchzug und ABS. Statt der Sertao ein Moped mit Durchzug bei wenig Drehzahl, schön zum gemütlichen fahren mit min. 2 Zylindern.

Die Vorauswahl traf die KTM Duke 390. Ein kleines, wendiges, spritziges Moped mit 44 PS und eingebautem Spaßfaktor statt der KLX250.
Aber auch an der Sicherheit wollten wir schrauben. ABS macht schon Sinn und die KLX hat nunmal keines, die KTM schon. Dazu störte schon lange das die Frau nicht mit den Füßen richtig auf dem Boden war. Auch das Problem sollte mit der Duke gelöst sein.

Noch im Urlaub besuchten wir einen KTM Händler und schauten uns die Duke an. Sitzprobe mit Bravour bestanden – die Füße sind da wo sie sein sollen, am Boden! Eine Probefahrt sollte Gewissheit bringen.

Statt der KLX kam neben der KTM DUKE 390 nicht viel in Frage, war aber auch nicht nötig. Ich musste meine Frau nach der Probefahrt mit Schokolade und Drohungen vom Moped herunterlocken. Die Wahl war getroffen.

Für die Sertao sollte entweder die BMW GS1200, die KTM1050 oder die Suzuki Vstrom1000 einspringen.
BMW GS 1200 ist eine Legende und zweifelsohne ein fast perfektes Motorrad mit einem leider kaum mehr akzeptablen Preis.
14.500€  nackt sind eine Hausnummer die so weit entfernt ist von meinen Vorstellungen das sich eine ernsthafte Diskussion höchstens um eine Gebrauchte drehen konnte.
KTM und Suzuki liegen da schon weitaus verdaulicher und unterscheiden sich im Preis nur marginal.
In Sachen Austattung gleichen sie sich ebenfalls sehr, nur die Motorcharakteristik ist völlig unterschiedlich. Während die KTM drehfreudiger und auch bedürftiger ist glänzt die Susi durch Drehmoment aus dem tiefen Keller. Also beide Probefahren!

Ähnlich wie meiner Frau ging es mir mit der VStrom1000 von Suzuki. Rauf, eine Runde und alles war klar!
Wir hatten unsere Traummotorräder gefunden!

Aber was sagen denn die Finanzen? Nun, wir hatten ja Gegenwerte. Schon mal eine gut Ausgangsbasis. Um es Abzukürzen:

Der Rabatt auf das Auto war so groß wie der Neupreis der zwei Mopeds. Dazu kamen dann noch die  Restwerte der Motorräder.

Somit haben wir 3 zum Preis von einem und dann noch was übrig!

Buy one – get two free! I love it!

Fazit Ostseeküste 2015

So, zu Hause.

Etwas früher als geplant, aber die Betten im Wohni bzw. die Matratzen waren wohl schon hinüber, denn meine Rückenschmerzen wurden von Tag zu Tag schlimmer und gingen irgendwann auch nicht mehr weg. Selbst Anne hatte Schlafbeschwerden.

Aber erstmal die Fakten:

Urlaubsdauer 2 Wochen
Kosten gesamt 1277,37€
davon
Spritkosten 244,07€
Essen und Trinken 497,73€
Unterkunft 380,00€
Verschiedenes 155,57€
Total: 1277,37€
gefahrene Kilometer Auto ca. 1650
gefahrene KM Motorrad ca. 600

Beginnen wir mit dem Wetter welches zuerst einmal einen für einen erhöhten Gasverbrauch sorgte, denn in der ersten Woche kam unser Freund Gimek schon zum Frühstück zum Einsatz zur Behaglichkeit,  Abends ging nix ohne.

Niederschlag Juni/ Quelle: Wetter Onlin

Niederschlag Juni/ Quelle: Wetter Online

Wie man am Diagramm gut sehen kann, gab es praktisch in der ersten Woche keinen trockenen Tag.

temp1

Quelle: Wetter Online

temp2

Quelle: Wetter Online

Die Temperaturen mit Tiefstwert von 5°C und Maximalwerten unter 20°C bei recht strammem Wind waren alles andere als schön für einen Sommerurlaub.
Erst nach unserem Umzug nach Bliesdorf bei Grömitz wurde das Wetter langsam, sehr langsam besser.
Nun, zur unserer Abreise wurde es auch im Norden zu warm.
Temperaturen von über 34°C brauch natürlich auch kein Mensch.
Aber Wetter muss man nehmen wie es kommt und wie die Erfahrung zeigte kann schlechtes Wetter mit netten Menschen besser sein wie gutes Wetter mit nervtötenden..

Für Motorradtouren war uns das Wetter in Wismar zu schlecht, wir luden die Bikes nicht einmal ab. In Bliesdorf kamen die Mopeds sofort raus, Optimismus muss man auch zeigen.
Allerdings waren die Motorradtouren aufgrund des Wetters nicht ganz so umfangreich wie sonst im Urlaub. Der Spruch mit dem Wetter und der Kleidung trifft für Motorrad fahren in meinen Augen nämlich nicht zu. Klar, man kann bei Regen Motorrad fahren, aber macht man das mit Freunde wenn man nicht muss? Ich kenne keinen Biker, der nicht lieber bei Regen einer Alternativbeschäftigung nachgeht.

Ein wirkliches Wechselbad waren die besuchten Campingplätze. Der Platz in Zierow, den wir ja schon kannten war für uns eine sehr positive Überraschung. Der Besitzer hat wirklich kräftig investiert und der Platz ist nun ohne Einschränkung zu empfehlen.

Der Platz in Loissin der von Camping.info recht gut bewertet ist war dagegen ein absoluter Reinfall. Unser Aufenthalt dort betrug ziemlich genau 1h. Länger wollte ich dort nicht bleiben. Das einzige Sanitärhaus mit sehr spärlicher Beleuchtung war schon fast am Geruch zu orten und definitiv für diese Platzgröße viel, viel zu klein.
Die Stellplätze waren Eher eine Weide denn eine Wiese.
Nach vielen ungeplanten Kilometern waren wir wieder dort wo wir gestartet waren: Zierow. Allerdings nur für eine Nacht.

Danach ging es weiter nach Bliesdorf. Der Platz war ebenfalls gut bewertet aber, naja, ersteinmal waren wir vorsichtig. Aber alles ohne Grund. Der Platz ist super! Leider, leider war dann Ferienbeginn und es wurde rappelvoll. Und diese neuen Camper hatten mit Ruhe, Rücksicht und Hygiene oder Anstand nicht mehr so viel am Hut.
Es ist einfach sehr schade wenn Betreiber alles richtig machen und die Urlauber sich zum Teil wir Schweine benehmen. Aber das gibt es wohl überall.

Fazit:

Positiv:

Platz Zierow

Platz Bliesdorf

Konzept Motorrad und Basis

Negativ:

Betten – müssen wir besser testen!

Planung der Reisetage; An und Abreise und Rüsttage besser kalkuieren.

 

Es war dann die letzte Tour mit Wohni, es steht wieder in der Halle und die Anzeige wird noch am Wochenende geschaltet.

So, noch ein paar Tage zu Hause dann geht es wieder los mit Arbeit und Alltag. Aber nur 7 Wochen. Dann ist wieder : URLAUB!

 

 

 

© 2019 Ductrail

Theme von Anders NorénHoch ↑