Monat: August 2011 (Seite 1 von 2)

Das Grundgerüst steht

Auch wenn wir uns dafür entschieden haben den Platz im Auto ausschliesslich für uns zu verwenden und auf den Transport eines Quads im Fahrzeug zu verzichten wir der Ausbau selbst ehr spartanisch.

Wir hatten von Anfang an ein Modulsystem mit Aluboxen im Sinn, d.h. alles was für den Urlaub benötigt wird kommt in Aluboxen. Z.B. gibt es eine Kiste in der Vorzelt, Heringe für jeden Boden, Hammer usw. verstaut sind. Will man also mit Vorzelt los muss man nur diese Kiste einladen und hatt alles Norwendige dabei. Ebenso verhält es sich mit z.b. Geschirr und eben allem was mitgenommen werden soll. Das bedeutet im Umkerhschluss das auf den Bau von Schränken usw. verzichtet werden kann. Da das Fahrzeug ja täglich genutzt wird sollte der Ausbau auch nicht unnötig schwer und massiv sein.

Ebenso gehen wir davon aus das wir mit dem Fahrzeug nicht freistehen, bzw wildcampen sondern ausschließlich auf Campingplätzen stehen und somit ein 230v verfügbar ist. Somit verzichten wir auch komplett auf ein 12Volt Bordnetz. Das Gleiche gilt für Gas. Keinen Kocher oder Heizung werden eingebaut. Somit keine Gasabnahme oder Gasprüfung, keinen Gasschrank usw, usw.  Gekocht wird wenn im Vorzelt.

Übrig bleibt im Prinzip dann nur noch ein Bett und Möglichkeiten die Boxen zu verstauen. Letzteres soll im Bereich zwischen den Radkästen verwirklicht werden.

In diesem „Fach“ finden 4 Alukisten und unser Tisch platz. Im gegenüberliegenden Fach die Zeltstaukiste und in den Radkästenverkleidungen die Stühle und die Stromversorgung.

Nochmal alles :

Da kommt jetzt noch die „Bettplatte“ – teils klappbar – drauf und fertig ist das Wohnmobil.

Naja, noch nicht ganz. Es fehlen noch der PVC-Boden, die Wandverkleidung, die Außensteckdose…….

Mensch wer hat das alles gekauft?

Ups, das war ich wohl.

Schlauerweise haben wir die Umrisse des Quads schön mit Klebeband abgeklebt. Dann haben wir alles ins Womo reingepackt was mit muss. Naja, wir haben es zumindest versucht.
Kurz: Passt nich.
Es ist einfach zu viel Krempel der neben dem Quad noch rein muss und in den Radkastenverkleidungen kann man durch die beschränken Maße nix extra unterbringen.
Zugegebender Maßen hatten wir schon mal darüber nachgedacht doch beide Quads auf einen Anhänger zu stellen. Wir haben sogar ein passendes Modell gefunden was im Prinzip nur einen Meter länger ist als der Hänger für ein Quad da er die beiden Quer trägt.

Egal was, aber eine Entscheidung muss getroffen werden – und das haben wir dann auch gemacht. Kein Quad im Fahrzeug. Auch wenn das so geplant war. Beide auf den Hänger und gut is.
Es hat schon ein wenig weh getan das zu entscheiden. Ich wollte das bis zuletzt vermeiden, trotz Fürsprache von so ziemlich jedem den ich gefragt hatte.

Nun gelten andere Spielregeln. Ohne einen möglichen Quadtransport war der Ausbau schnell geplant.

Auf dem Boden schnell den Grundriss abgeklebt und dann die Maße für dem Holzzuschnitt aufgeschrieben. Morgen früh wollen wir das Holz holen und den Rohbau reinzimmern.

Quad? – Auch drinn!

So, eine der wichtigsten Aktionen ist auch über die Bühne: Eines der Quads reinstellen!

Die Auffahrrampem vom Baumarkt sind völlig Ok, obwohl ich sie wohl einmal den begnadetend Händen eines befreundeten Schlossers überlassen werde. Dann sind sie perfekt.

Die Decke hat sich als Unterleger schon bewährt. Vor allem wo noch keine Bodenplatte fest drin ist.


Passt, sitzt und hat Luft. Die „Reinfahraktion“ ebenso die „Rausfahraktion“ waren abslout unproblematisch und locker.

Demnach können wir morgen mit dem eigetlichen Ausbau starten.

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