Monat: Mai 2011

Stiftung Quadtest

Noch hab ich zwar keine Anfragen bekommen was aus meinen angekündigten Tests so geworden ist aber um diesem vorzubeugen mal eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse:

Der Datenlogger: http://www.amazon.de/Bluetooth-Geotagger-Ladenetzteil-KFZ-Adapter-Wegpunkte/dp/B002UUJ9UA/ref=tag_tdp_sv_edpp_i

Ich hatte das Teil ja sofort nach Lieferung im PKW getestet und konnte schon positives Berichten. Es ist nach dem Einschalten schnell einsatzbereit und loggt alles zuverlässig. Die Übertragung auf den PC hat bisher immer problemlos geklappt. Negativ ist das es keinerlei Halterung für den Logger gibt. Man muss sich halt was basteln, was aber auch keine unlösbare Aufgabe darstellt.

Richtig geärgert habe ich mich allerdings als ich versuchte auf der Tour gemachte Bilder mit den Aufzeichnungen zu verknüpfen. Die mitgelieferte Software „GPS Photo Tagger“ hat den Namen leider nicht mal ansatzweise verdient. Es funktioniert schlichtweg nicht. Versuche der Verknüpfung enden mit dem Absturz des Programms. Update der Software hat nichts gebracht. In diversen Foren kann man dann aber relativ beruhigt lesen das es nicht an der eigenen Dummheit liegt sondern schlicht und einfach an der mangelhaften Software.

Fazit: Hardware top, Software flop. Alles in allem aber eine Anschaffung wert, zumal man sich im Bezug auf die Software zunehmend gut auf dem Open Source Markt bedienen kann.

Der nächste Test betrifft das Dakota 20

Das Daktota 20 wird als reines Outdoor GPS ohne eine routingfähige Karte ausgeliefert. Im direkten Vergleich mit dem großen Bruder dem Oregon 550t fällt auf wieviel kleiner das Display doch wirklich ist. Zudem ist das Display nicht wirklich lichtstark. Im Vergleich zum Nüvi würde ich es sogar als ausgesprochen dunkel bezeichnen.

Im Zubehör gibt es eine Fahradhalterung in die man das Gerät einhängen kann. Die Halterung erfüllt ihren Zweck.

Da am Quad zur Montage dieser Halterung kein Platz mehr war habe ich eine Art Universalhalterung gebastelt.

BILD! kommt noch……………..

Die Tasche ist eigentlich für das Nüvi gedacht, nimmt es einem aber nicht übel wenn man einen GPS Logger oder das Dakota20 reinpackt. Zu meinem Erstaunen ist die Lesbarkeit des Displays erstaunlich gut, besser als beim viel Lichtstärkeren Nüvi.
Die Karten vom Open Streetmap Projekt funktionieren einwandfrei und das Aufspielen und Abfahren von Routen sind problemlos. Auch die Zusatzfunktionen wie z.B. Geocaching funktionieren einwandfrei und stellen einen echten Mehrwert da.

Leider ist nicht alles positiv. Verwendet man Accus statt Batterien was das Gerät im übrigen erkennt, wäre es schon angebracht das diese auch per USB aufladbar wären. Allgemein ist der Stromverbrauch relativ hoch.

Fazit: Das kleine Dakota20 ist sein Geld wert. Ich würde es wieder kaufen. Allerdings bringt die Nutzungsmöglichkeit der OpenStreetMap Karten die ganze Sache erst weit ins Plus. Ohne diese Möglichkeit wäre das Dakota20 definitiv zu teuer, da man sich die Karten im Garminshop kaufen müsste. Und Garmin nimmt für „Zubehör“ Preise das einem die Anschaffung des Gerätes wie ne Füllung einer Parkuhr vorkommt.

Geoquadding..ääh Quadcaching…ähh..Geocaching!

wie heisst denn das Kind denn nun? Auf jeden Fall machts Spaß.

Irgendwann hat man mit dem Quad so ziemlich jeden Ort im Umkreis von ca. 100 km abgeklappert. Denkt man zumindest.  „Und? Wo gehts hin heut? “ kann da schon mal recht schwer zu beantworten sein.

Aber die Lösung naht: Geocaching!

Schnitzeljagd, Schatzsuche oder ähnlich hat man das früher genannt, heute heisst das Geocaching. Einer versteckt was, ich bekomm die Koordinaten und such den Schatz per GPS. So die simple Form. Ein GPS ist ja eh vorhanden also warum sollte man sowas nicht mal versuchen.

Neulinge sollten sich bei Geocaching.com anmelden. Dort kann man per Google Maps in seinem Umkreis bzw. auf der ganzen Welt nach Caches suchen.

Die simple Form des Caches ist der traditional. Also man bekommt die Koordinaten und begibt sich an den Ort. Dort sucht man den Schatz . Hat man ihn gefunden trägt man sich auf eine im Schatz befindliche Liste ein. Gleiches macht man auf der Internetplattform. Im Jagon heisst das loggen. Ebenso muss man sich vor Muggels in acht nehmen.

Muggels? Wohl von Harry Potter geklaut! Auf jeden Fall sind Muggels die NICHT-Geocacher. Also potentielle Feinde.

Naja, ich empflehle die ganze Sache nicht zu ernst zu nehmen, aber Spaß macht es auf jeden Fall das Geocaching. Und es gibt einem Ziele an die man einen Ausflug machen kann.

Ich war sehr erstaunt was in unserem Umkreis noch so zu finden ist. Jeder Menge geschichtsträchtige Orte, Gasthäuser in besonderer Lage, Denkmäler usw.usw. Wir werden wohl noch eine ganze Zeit unterwegs sein um alle Traditionals, Multis, Mystic, oder was die sich noch einfallen lassen, zu finden und zu loggen.

Unsere erste Tour ging über einige Traditionals die wir nicht suchen wollten wegen der Umgebung zu einem sehr schönen Traditional (den wir ebenfalls nicht suchen wollten) zu einer sehr schönen Wasserburg von der ich noch nie was gehört hatte, obwohl sie kaum mehr als 20km entfernt von meinem Wohnort liegt.

Da hat sich der Weg schon gelohnt. Da sollte man man einen Ausflug mit Nahrungsaufnahmestopp machen!

Auf dem Rückweg haben wir dann doch noch einen Cache gesucht, gefunden und geloggt. Auf eine sehr schöne Umgebung und wir haben wieder einmal was neues in der unmittelbaren Umgebung kennengelernt.

Also. Geocaching ist echt eine klasse Sache!

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