Monat: Oktober 2010 (Seite 1 von 3)

Kreise ziehen

Nachdem heute ja schlechtes Wetter angesagt ist und der Blick nach draussen nichts anderes verspricht wenden wir uns nach erfolgreichem Frühstück dem Couchpotatotum zu. Man hätte zwar nachts schon genug gelegen, aber wirklich schaden kann das schliesslich auch nicht.
Das TV Programm ist mäßig, passt zum Wetter.
Plötzlich vernehme ich einen Lichtstrahl. Wo kommt das denn her denke ich mir und richte mich auf.
Sonne, es ist die Sonne. Plötzlich munter springe ich auf und sprinte zum Fenster. Der Blick nach draussen zeigt mir das die Wetterfrösche sich wohl geirrt haben. Ok, ich bestehe nicht auf die Erfüllung der Prognose, in der Tat bin ich sogar im Moment ganz zufrieden mit dem was ich sehe.
Zurück zur Couch wo meine Frau dem Anspruch des Fernsehprogramms erlegen ist und leise vor sich hin schlummert. Ich wecke Sie mit den Worten: Los! Quaddeln!
Fump! Wach! Hey, das neue Zauberwort!
10 min später stehen wir in der Garage und schmeissen die Quads an.
Heute wollen wir ein etwas umfangreicheres „Türchen“ fahren und wenden uns in Richtung Pulheim und dessen Aussenbezirke.
Weiter Richtung Bergheim und Kerpen immer auf den keinsten Strassen die wir finden können.
Schon interessant was man alles so sieht. Ist ja praktisch Nachbarschaft und trotzdem so viel Neues, vor allem wenn man mal Abseits der großen Wege unterwegs ist. Über Erftstadt, Brühl und Hürth geht es zurück.
Genug? Nö!
Ok, dann weiter. Noch ne „große“ Tour is zuviel, also drehn wir noch eine Runde um die Stadt.
Kreise ziehen, erst große, dann kleine. Für den Angang doch ne nette Art mit dem Gerät vertraut zu werden und die Gegend zu erkunden, oder?

Je weiter das Jahr geht, desto weniger Möglichkeiten werden sich uns bieten. Schade, aber der Lauf der (Jahres)Zeit. Nutzen werden wir jede die wir können.

Erste gemeinsame Schritte

Das schönste an einem Freitag ist das man in der Regel frühzeitig frei hat!
Irgendeine höhere Macht befand wohl das es Zeit für uns wäre mal gemeinsam durch die Gegend zu „Quaddleln“ und bescherte uns beiden einen frühen Feierabend gepaart mit Sonnenschein und stolzen 10°C.
Perfekt.
Rein in die Klamotte und los. Meine Frau macht ihre ersten Schritte auf dem eigenen Quad und gewöhnt sich berauschend schnell an ihr Gefährt.
In Kolonne fahren wir langsam los und bewältigen die ersten gemeinsamen Kilometer. Die Fahrt wird lockerer und schneller je länger wir unterwegs sind.
Es macht einen Höllenspaß und letztlich werden wir nur durch die mangelnde Belastbarkeit meiner blöden Hand gebremst, die irgendwann meint es wäre Zeit nach Hause zurück zu kehren.
Da ich auf einen Gips oder ähnliches dankend verzichten kann höre ich brav auf diese Worte und beende die Tour.

Immer in Richtung Regenbogen

Heute konnte ich das Quad abholen. Beste Wetteraussichten schon am frühen morgen. Regen in Strömen. Tolle Sache. Naja, ein paar Stunden sinds ja noch, eventuell wird es ja noch besser.

Im Laufe des Tages wird es tatsächlich besser. Es klärt sogar richtig auf.
Mein Kollege fährt mich zum Händler. Es ist trocken, aber es ziehen sehr, sehr dunkle Wolken auf. Sehr dunkle.

So schnell wie möglich bringe ich den verbliebenen Papierkram hinter mich und schmeiße mich in die Motorradklamotte und sprinte in die Werkstatt in der das Quad steht.
Mein Händler schiebt das Quad aus dem Tor als es anfängt zu regnen. Ich steige auf und starte es. Ein kurzes „Tschö“ muss reichen, ich fahre los. Die kleine Kymco fährt sich recht nett, hätte ich nicht gedacht. Für mich wäre sie ein wenig zu klein, aber ist ist ja auch nicht für mich.
Es schüttet. Ich fahre Richtung Heimat, in die Richtung wo die Wolken nicht dunkel sind auf einen Regenbogen zu.
Vor allem fahre ich mit dem Regen. Ist das nicht toll? Auf jeden Fall sind die gekeuften Klamotten wasserdicht und zwar absolut. Drauf gestanden hatte das ja, aber nun wissen wir das auch.
Erstaunlich trocken erreiche ich mein Ziel. Was mich ein wenig anfrisst: 15min später hört der Regen auf und die Sonne kommt raus. So kanns gehen.

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