Eingeladen!

Schon vor einiger Zeit wurden wir nach Nienhagen bei Rostock eingeladen und nun hatten wir endlich die Zeit, dieser Einladung nachzukommen.
Etwas verwirrend war dann die Anfahrt, hatten wir doch Rostock/Nienhagen im Kopf, es handelte sich aber um das Ostseebad Nienhagen bei Rostock.

Dieser feine Unterschied manifestiert sich in einer sehr unterschiedlichen Lage und Anfahrt. Während das Ostseebad vor der Warnow liegt, liegt Nienhagen/Rostock im Teil hinter der Warnow – immer von Wismar aus gesehen.

Nienhagen/Rostock ist am besten über die A20 und die A19 zu erreichen, das Ostseebad Nienhagen dagegen über die B105…..
Allerdings führt auch der Weg über die A20 irgendwie zum Ostseebad, wenn auch nicht ganz so….direkt…..

Naja, wir kamen an und verbrachten dort einige schöne Stunden!

Die Umgebung ist auf jeden Fall ein Knaller!

 

ALPACCAS! und Schlösser..

Heute mal einfach losgefahren um mal zu sehen was die Umgebung so kann. In Fahrradreichweite ist alles klar, aber in Autoreichweite gibt es immer was zu sehen!

Immer den kleinen Straßen folgend, kamen wir zunächst zu einem Alpacca-Hof.

Weiter ging es zum Schloss Plüschow.

Dann weiter zum Schloss Bothmer..

Das war ein echt schöner Ausflug! Und mein dämlicher Rücken hat leidlich mitgemacht. 

 

KIP KIP HURRA!

Heute war es dann endlich soweit, wir sollten unseren KIP in Holland abholen. Tja, das war ja noch was.. Holland…Hochinzidenzgebiet, bla,bla. 
Nein, wir haben die, sich gefühlt täglich ändernden Ein und Ausreisebestimmungen, nicht einmal, sondern täglich zweifach überprüft. 
Bis heute waren wir nun sicher: mit einem gültigen, negativen Coronatest (Gültigkeit 24h) können wir nach Holland rüber und müssen dort 10 Tage in Quarantäne, was aber freiwillig ist. 
Wenn wir dort nicht länger als 24h bleiben, entfällt die 10 tägige Quarantäne bei der Rückreise in Deutschland. Nur ein vom Land NRW anerkannter negativer Coronatest muss vorhanden sein. 
Ich möchte mich in diesem Rahmen nicht über die Absurdität dieser Regelungen äußern, sind die ungefähr ebenso wissenschaftlich fundiert, wie die 5 Sekunden-Regel bei den jungen Müttern, wenn der Kurze den Keks auf den Spielplatzboden neben die Hundescheiße schmeißt: „Wenn es nicht länger als 5 Sekunden gelegen hat, kann man es noch essen“

Aber egal, für uns war es dann endlich die Möglichkeit den Wohnwagen abzuholen, nachdem die Papiere angekommen und das Fahrzeug angemeldet waren. 
Am Donnerstag Nachmittag fuhren wir dann in Frechen zum Drive In Schnelltest. Alles war gut organisiert und als wir vom einkaufen nach dem Test zu Hause ankamen, waren die Mails mit den Testergebnissen ebenfalls angekommen. Mail oder schriftlich musste es sein für das Land NRW. SMS akzeptiert die Bundespolizei dagegen nicht.
Zweimal NEGATIV. Somit stand der heutigen Fahrt nichts mehr im Weg. 
Noch schnell die Anhängerkupplung montiert und sich dabei die Rippen geprellt – fragt einfach nicht, ich habe keine Ahnung wie ich das angestellt habe. Aber eines steht fest: die fast rein männliche Neigung die Anleitung erst zu lesen, wenn man mindestens 2 mal bei der Montage versagt hat, ist echt nicht zielführend!. Nicht das ich daraus nachhaltig lernen würde – ich bin schließlich ein Mann – aber das ist einfach Tatsache!

Der Termin war um 12. 12 Uhr an einem Pfingstwochenende? Nein, dachte ich mir, das sollten wir lassen. Frühes Aufstehen sind wir ja gewöhnt und ich überzeugte Anne schnell dies auch am heutigen Morgen zu tun. Normale Zeit : 04:40 Uhr. 
Kaffee, Badezimmer, los. 
Anne zog zur „Feier“ des Tages direkt ihre neuen schneeweißen Sneaker an. Sah echt gut aus.  
So fuhren wir zur Tankstelle und tankten voll, kontrollierten Öl und Luft. Als Anne vom bezahlen kam, trat sie auf einen Pflasterstein, der wohl nicht mehr vollständig fest saß und unter dem sich eine Menge Wasser in dem Loch angesammelt hatte, und sich nun in einem dicken Schwall über ihre schneeweißen Schuhe ergoss. 
Ok, also noch mal nach Hause. Trockene Socken und Schuhe an die Füße und die Schuhe mal abspülen. 
Nun konnte es mit Rückenwind, und ja, der hat sich in seiner Intensität heute sehr bemerkbar gemacht, nach Holland gehen. Die frühe Stunde sorgte für freie Straßen und so fuhren wir entspannt in etwas über 3 h nach Hoogeveen in den Niederlanden. Mit einem grandiosen Durchschnittsverbrauch von sage und schreibe 5.2 Litern, angezeigt und nach dem Beitanken ausgerechnet. 

Kurz nach 9 also schlugen wir bei Kip in Holland auf. Das wir einen Termin um 12 hatten, hat erwartungsgemäß keinen interessiert. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und der Verkäufer, mit dem wir auch das ZOOM-Meeting vor dem Kauf hatten, versprach uns, ein Kollege würde gleich mit den Unterlagen kommen.
Zeit nochmal die Toilette aufzusuchen und sich die Ausstellung im KIP Store anzuschauen. 
Und die ist echt superschön gemacht. Wir haben auch sofort das zukünftige Zugfahrzeug für den Shelter gefunden. Wir müssen das da nur unbemerkt irgendwie rauskriegen. Wer Ideen hat, MELDEN!

Der Rundgang zeigte uns schnell eines: Wir hatten alles richtig gemacht. Die Shelter sind von sehr hoher Qualität und innen ist auch beim FEEL so wie beim LOOK (über ZOOM). Also alles prima. 
Die Entscheidung diesen Wohnwagen blind zu kaufen war richtig. Alles ist exakt so wie gezeigt. 

Wir waren gerade mit unserem Rundgang durch, da kam schon der ebenfalls sehr nette Mitarbeiter und nachdem wir Kaffee und Tee ausschlugen (immer an die Pipipausen denken!), gingen den Papierkram durch. 
Garantie: wer, wie, was etc. Schlüssel…
Dann ging es draußen weiter. Ich konnte mein Auto an die Halle setzten und dann kam die Einführung in unseren! Wohnwagen. 

Der Kleine ist klasse und passt perfekt in der Größe zu unserem Auto. Der hat das Anhängsel gar nicht bemerkt, erst als uns der Wind genau entgegenstand auf der Autobahn, da merkte man die Last deutlich, nicht zuletzt im Spritverbrauch!

Nach der Einführung gab es dann noch eine Flasche Sekt und Blumen für die Frau!

Nun wurde angekuppelt und wir machten uns bei gefühlten 10 Windstärken auf den Heimweg. 

Und es war sehr, sehr windig aber der Kurze war sehr, sehr gutmütig. Obwohl ich die meiste Zeit nicht unter 90 fuhr, zeigte der Kip keine Neigung zu irgendwelchen Ausbruchsversuchen. 
Wir hatten ein paar SIX-Packs mit Wasser dabei, um die Stützlast aufzubringen, schafften aber nur 50 Kg. 75 kg sollten es eigentlich sein. Mit den E-Bikes vorne auf dem Fahrradträger, wird das auch kein Problem sein, aber so mussten wir mit den 50 kg, die wir dank der Wasserflaschen erreichten, leben.
Und das konnten wir gut. Der Wind machte sich allerdings schon sehr bemerkbar und wir benötigten 7,2 Liter/100 Km und der SX musste ganz schön ziehen. 
Aber Automatik, Tempomat und Wohnwagen ist ein Traum! Ehrlich!. Nie wieder was anderes!

Zu Hause angekommen nahm der Kurze Duccis Platz in der Halle ein. Zunächst muss er da mal bleiben, bis wir Zeit haben alles einzuräumen. 

 

So, das war es dann für Heute! Bald stellen wir den Kurzen mal genau vor!