Kategorie: Fahrzeuge und Zubehör (Seite 1 von 21)

Unser neuer „Ausbau“ in der Praxis…

Zunächst einmal sind wir begeistert, das dieser „Reißbrett“-Ausbau funktioniert – und zwar fast tadellos!

Das Ziel war es einen „Ausbau“ zu konstruieren, der schnell und ohne Werkzeug zu entfernen ist, somit als Ladung gilt und die Verwendung des Fahrzeugs als Transporter nicht einschränkt, da wir diese Funktion dringend benötigen. 
Zu Moped-Zeiten war das alles kein Problem, da das Bett sowieso nur temporär war. Leider auch die Ablagen, was zu viel Unordnung und Räumerei geführt hat. Das wollten wir ändern und das hat in großen Teilen auch auf Anhieb funktioniert!
Aber was hat nicht funktioniert oder musste geändert werden?

  1. Das (kurze) Längsbett ist tatsächlich doch zu kurz für mich. Knappe 1,80Meter reichen einfach nicht. Es fehlt nicht viel, aber es fehlt halt was. Somit mussten wir die Schlafplätze tauschen.
    Kein Beinbruch, aber umgekehrt wäre es komfortabler gewesen.
    Geschlafen haben wir aber hervorragend in unseren neuen Betten.
  2. Der Grill.
    Wir haben den Grill extra in die rechte Schublade gebaut. Einfach ausziehen und los geht’s! Gute Idee, aber dummerweise hatten wir den 20€ Kartuschenkocher dabei.
    Der hat uns, mit Pfanne und richtig Power, sehr gut versorgt.
    (1 Kartusche/Woche)
    Mit ´ner Eisenpfanne ist das Teil der Steakbräter Nr.1!
    Der große Grill macht nur Sinn, wenn wir irgendwo länger stehen und dann lohnt es sich auch die Beine ranzuschrauben!
    Das war also nix! Also raus damit und den Platz anders nutzen!
  3. Wir brauchen Rückrollkeile. Heißen die so? Keine Ahnung, aber sowas brauchen wir. Haben wir auch ,nur nicht dabei. Also einpacken in „Zeltkiste“!
  4. Eine Art Brause zu haben hat sich als nützlich erwiesen. Da wir im Prinzip nur auf Campingplätzen stehen und dann meist auch einen Wasseranschluss haben, bietet sich so ein Stück Gardena Schlauch mit Kupplung und Brause sehr an. Kaum Platz und viel Nutzen!
  5. Eine weitere Ebene in unserem Regal für Waschtaschen und mehr Haken zum Klamotten dran hängen
  6. Ein Regal auf dem Kühlschrank-Schrank damit Kaffeemaschine und Wasserkocher während der Fahrt gut untergebracht sind und stehen bleiben können
  7. Halterungen für Leinwand und Beamer
  8. Gut eine leere Kiste mitzunehmen, Schmutzwäsche hat einen Platz und fliegt nicht rum!
  9. Ein leerer Korb für leere Pfandflaschen ist sehr gut! Beibehalten!
  10. Unser „Wasserturm“ hat sich bewährt. Der muss nun noch „Schön“ gemacht werden. Eventuell kann man noch einen Auszug für den Kocher einbauen! Quer, damit man ihn auch bei geschlossener Tür bedienen kann!
    Generell muss das Teil beweglich bleiben!
    Eine Idee der „Verkleidung“ von Konstruktionen mittels Aluprofilen ist, einfach ein Holz in der Dicke der Nut einzubauen. Dies wird beim Bau eingeschoben.

Die Konstruktion des Ausbaus im Video… 😉

Packen…

Mit frischem Tüv und auf Hochglanz poliert habe ich den Großen am Donnerstag wieder abgeholt. 
Noch „schnell“ tanken….

Naja, leider musste ich dann doch noch zahlen. Aber egal!
An die Arbeit!
Als erstes musste der Grill eingebaut werden. 
Er sollte auf den rechten Auszug geschraubt werden. So können wir den Grill nutzen ohne das ewige Auf- und Abbauen. 
An den Aufnahmepunkten für die Füße haben wir den Grill einfach mit dem Auszug verschraubt, so das er auch bei der Fahrt sicher steht.

Rückansicht: Der „Block“

Dahinter findet die „Kochkiste“ ihren Platz worin sich allerhand Küchenzubehör und der kleine, portable Einflammkartuschenkocher versteckt. 

Die 5kg Gasflasche passt haargenau in den schmalen Bereich zwischen hinterem Block und Fahrzeugwand, so das wir diese zum Kochen und Grillen nicht einmal herausnehmen müssen.

Sicheres Plätzchen für unsere Gasflasche. Nur das Ein und Ausräumen ist etwas fisselig.

So richtig ist die Ordnung noch nicht hergestellt, es fehlt noch einiges und beim ersten Einräumen gilt es das Optimum herauszufinden!

Das Regal war ja noch nicht eingebaut und musste noch befestigt werden. Da sich zwei Zurrpunktaufnahmen unter dem Regal befinden lag es nahe im unteren Fach einen Einlegeboden einzubauen und dann damit das Regal mit den Zurrpunkten zu verschrauben. 
Damit sollte es dann eine feste Basis haben. Im oberen Bereich hab ich dann noch ein paar Winkel an die Karosserie genietet und das Regal damit verbunden. 
Das hält!

Neben Eurokisten findet auch unser Miniofen seinen Platz im Regal. 

praktischer Weise halten die Ikea-Küchenteile perfekt am 20er Profil!

Ringschrauben die einfach mittels Nutmutter in das Profil eingeschraubt werden dienen als Aufnahme für Zurrgurte / Spanngummis und verhindern das herausrutschen oder fallen von Gegenständen. 
Die Eurokisten rasten allerdings auch in das Profil ein, so das diese schon sehr fest im Regal stehen. 

Eurocontainer rasten ein!

Unter dem flachen Bett passen Rollcontainer aus dem Baumarkt besser und sind einfacher zu händeln. 

Noch hat nicht alles seinen Platz. 

Im Zwischenraum wird das Rad Nummer1 geparkt!

Die Stühle finden ihren Platz vor dem Kühlschrankblock. Gesichert mit Spanngummis sind sie mit wenigen Handgriffen herausgenommen, aber auch wieder verstaut. 

Die Stühle – griffbereit! ( und Unordnung 😉 )

Gleichzeitig verhindern die Stühle auch das herausrutschen der Besteckschublade. Das ist schon mehrfach vorgekommen, weil wir permanent vergessen diese zu sichern.
Zum guten Schluss mussten auch die Enten endlich mal etwas standfester gemacht werden. Doppelseitiges Klebeband sollte den Zoo vorerst im Zaum halten!

ENTEN!

Jetzt müssen noch die zwei neuen Rollcontainer mit Klamotten gefüllt und die Unordnung beseitigt werden! Dann kann es los gehen!
Ob wir die Aufkleber, oder zumindest einen Teil davon noch drauf bekommen ist mehr als fragwürdig aber nicht unmöglich. Mal sehen!

 

 

 

 

 

Scotty, beam me up!

Was wir am allermeisten am Campen lieben ist es den ganzen lieben langen Tag draußen zu verbringen. 
Rein ins Auto – das ist eigentlich nur zum Schlafen vorgesehen. 
Aber das Wetter macht ja nicht immer mit und bei Dauerregen oder allgemein ungemütlichen Temperaturen vermissen wir nicht nur Wohni mit seinem großzügigen Vorzelt, sondern müssen uns auch ins Auto verkrümeln.

Nun ist unser „Ausbau“ ja kaum darauf ausgelegt und so richtig beschäftigen kann man sich dann ja nicht. Auch des Lesens wird man irgendwann überdrüssig.
Für diese Fälle ist die gute, alte Glotze ja ein probates Ablenkungsmittel. 
Leider ist ein TV meist etwas sperrig und steht eigentlich immer im Weg; unter anderem ein Grund warum der TV bis dato nur einmal am Bord war. 
Bei stöbern durch die Youtube-Welt sah ich ein Ausbauvideo eines Tschechen der seinen Ducato umgebaut hat. 
Für mich eines der besten Videos überhaupt. Der Mann hatte Ideen die vor allem durch ihre Unkonventionalität begeisterten. 
Hätte ich gerne vor 3-4 Jahren gesehen. Aber ok. Der Zug ist abgefahren. 
Eine Idee allerdings nahm ich dann doch eher skeptisch zur Kenntnis. Der Kerl hat doch glatt nen Beamer an Bord! Mit einer Leinwand, die man einfach mittels Ösen spannen kann. 
Beamer? Ist das nicht ein wenig übertrieben?
Ich las genauer und machte mich schlau. Es gibt LED Minibeamer für unter 100€!
Für mich war das auf jeden Fall neu – gleichzeitig aber auch eine Lösung für das TV-Problem. Kleiner, kompakter Beamer für 80€? 
Ok, kaufen! Leinwand mit Ösen, 120×90, 20€ ? Auch in den Warenkorb.

Und was soll ich sagen? Das Teil ist einfach nur genial. Klein, kompakt, extrem portabel und sogar einen Slot für Micro-SD Karten.

Die Verbindung mit dem Laptop klappte auf Anhieb und projizierte ein recht gutes Bild auf die gegenüberliegende Tür. 
Fazit: Man sollte immer in echt alle Richtungen denken! Und: Wir haben eine neue TV-Lösung an Bord, die bei gutem Wetter sogar draußen funktioniert –  also falls wir mal wieder während einer EM oder WM unterwegs sind 😉

 

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